ASFINAG-Mitarbeiter stoppte Geisterfahrt im Pfändertunnel (A 14 Rheintal/Walgau Autobahn)

Hohenems (OTS) - Mit einem couragierten Eingreifen verhinderte ASFINAG-Mitarbeiter Rade Jovanovic heute in den frühen Morgenstunden Schlimmeres, als er eine Geisterfahrt im Pfändertunnel (A 14 Rheintal/Walau Autobahn) in Vorarlberg stoppte. Es war knapp vor sechs Uhr morgens, als Jovanovic in Richtung Arbeitsplatz – er ist als Operator in der ASFINAG-Verkehrsmanagement-Zentrale in Hohenems tätig - durch den Tunnel fuhr. „Ich war auf der Richtungsfahrbahn Tirol unterwegs und bemerkte gleich, dass die Warn-Einrichtungen im Tunnel aktiviert waren. Ich fuhr also vorsichtig weiter und sah plötzlich, dass mir im Tunnel knapp 200 Meter vor dem Ausfahrts-Tunnelportal ein Auto entgegen kam“, schildert Jovanovic.

Für die meisten Autofahrerinnen und Autofahrer ist ein entgegenkommendes Fahrzeug im Tunnel eine Horror-Vorstellung – Jovanovic blieb jedoch ruhig und reagierte couragiert: „Ich blendete meine Fahrzeuglichter auf, um das Fahrzeug zum Anhalten zu bewegen. Nachdem das Auto zum Stillstand kam, konnte ich die Schlüssel abziehen“, erklärt Jovanovic. Schon zuvor haben die diensthabenden Kollegen in der Verkehrsmanagementzentrale sämtliche Sicherheitsvorkehrungen bei einer Geisterfahrt aktiviert – unter anderem auch die Rot-Schaltung des Tunnels, die Aktivierung der Warnhinweise sowie die Verständigung der Polizei. Dadurch und durch die Tatsache, dass knapp vor sechs Uhr morgens keine weiteren Fahrzeuge unterwegs waren, konnte ein Geisterfahrer-Unfall verhindert werden. Rade Jovanovic wartete zusammen mit der Fahrerin noch bis zum Eintreffen der Polizei, die dann die entsprechenden weiteren Schritte vornahm.

Rade Jovanovic kam heute etwas zu spät zu seinem Schichtbeginn in der Überwachungszentrale Hohenems. Das ist jedoch nebensächlich – schließlich hat sein couragiertes Eingreifen Leben gerettet und einen möglichen fatalen Frontalunfall verhindert.

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