• 10.12.2016, 13:12:49
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  • OTS0011

Industrie: Eingeleitete Reformen im Bildungssystem rasch und konsequent umsetzen

IV-GS Neumayer: Höheres Maß an MINT-Begeisterung an den Schulen schafft Basis für bessere Leistungen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich

Utl.: IV-GS Neumayer: Höheres Maß an MINT-Begeisterung an den
Schulen schafft Basis für bessere Leistungen im
naturwissenschaftlich-technischen Bereich =

Wien (OTS) - „Auch wenn Österreich in Mathematik immer noch über dem
OECD-Schnitt liegt, haben wir dennoch dringenden Handlungsbedarf in
unserem Bildungssystem. Die beschlossenen Maßnahmen der
Bildungsreform müssen rasch und konsequent umgesetzt werden“, betonte
der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Christoph
Neumayer anlässlich der heutigen Aussagen von Bildungsministerin
Sonja Hammerschmid. Für ein Land wie Österreich, dessen Wohlstand zu
zwei Drittel auf Forschung, Technologie und Innovation beruhe und
welches sich zum Ziel gesetzt habe, zum Europäischen „Innovation
Leader“ aufzusteigen, „ist Durchschnitt einfach zu wenig.
Insbesondere ein höheres Maß an MINT-Begeisterung an den Schulen
schafft die Basis für bessere Leistungen der Schülerinnen und Schüler
im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Dies ist
Grundvoraussetzung für mehr Technikaffinität in der Gesellschaft und
einen geglückten Sprung in die Innovationsgesellschaft von morgen“,
so Neumayer.

Potenzial für Spitzenleistungen ausschöpfen
„Die Bundesregierung hat mit dem Ausbau der Ganztagsschulen und dem
Autonomiepaket bereits wichtige Reformen eingeleitet. Dieser Weg muss
im Interesse der Schülerinnen und Schüler entschlossen weitergegangen
werden. Es braucht eine grundlegende Bildungsreform, Stückwerk wird
den Herausforderungen von morgen nicht gerecht“, so der
IV-Generalsekretär. Die PISA-Ergebnisse hätten gezeigt, dass
Österreich in einer Durchschnittsfalle gefangen ist, aus der wir uns
befreien müssen. Dass die Schülerinnen und Schüler in allen drei
Testgebieten an Terrain verloren hatten und in Lesen signifikant
unter dem OECD-Durchschnitt lagen, ist ein „echtes Alarmsignal“.
„Auch das Potenzial für Spitzenleistungen wird in Österreich zu wenig
ausgeschöpft: Nur 15 Prozent der Schülerinnen und Schüler gehören in
zumindest einem Testgebiet zu den Leistungsstarken. Damit sind die
Spitzengruppen in Österreich schlichtweg zu klein. Hier müssen wir
dringend gegensteuern“, warnt Neumayer.

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