Ottenschläger: Private Westbahn zieht mit Ausstieg aus Fernbusgeschäft die richtige Konsequenz

ÖVP-Verkehrssprecher fordert ÖBB auf, ihr Geschäftsmodell ebenfalls zu hinterfragen – Derzeit bringt jeder Tag Verluste

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Nach der Deutschen Bahn zieht sich mit der Westbahn-Mutter Rail Holding ein weiterer großer Player aus dem Fernbusmarkt zurück. Der 49-Prozent-Anteil von „Westbus“ geht an den bisherigen Hauptaktionär Blaguss. „Ein Privater, der sein eigenes Geld einsetzt, zieht hier nach unternehmerischen Grundsätzen die richtige Konsequenz“, betont ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Andreas Ottenschläger in Richtung der staatlichen und jährlich mit mehr als fünf Milliarden Euro Steuergeld subventionierten ÖBB.

Geschäftsmodell muss rasch evaluiert werden

Die Westbahn wird sich künftig nur noch auf den Eisenbahnbetrieb, Blaguss ausschließlich auf das Busgeschäft konzentrieren. Ottenschläger wünscht sich von den ÖBB nun ebenfalls ein Überdenken ihres Geschäftsmodells rund um die hauseigene Fernbus-Marke „Hellö“. Kritik kommt hier auch von Innen: Im Magazin des Zentralbetriebsrates wird in der aktuellen Ausgabe von einer „ernüchternden Bilanz“ gesprochen. Die aufgezeigten Punkte gehen von zu knapp kalkulierten Fahrplänen bis hin zu qualitativen Mängeln an den Bussen. „Das Geschäftsmodell muss evaluiert werden und bei weiteren Verlusten muss ein rascher Ausstieg aus dem Fernbusgeschäft diskutiert werden“, unterstreicht der ÖVP-Verkehrssprecher. "Auch wenn die Entscheidung zum Einstieg in dieses Geschäft der heutige Bundeskanzler getroffen hat".
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