NEOS: Mit Van der Bellen stehen in der Hofburg Weltoffenheit und Zukunftsorientierung die Türen offen

Matthias Strolz: „Der neue Bundespräsident muss neben moralischer Instanz auch den Mut für Veränderungen verkörpern“

Wien (OTS) - „Eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler hat erneut entschieden. Ich wünsche dem neuen Präsidenten Alexander Van der Bellen alles Gute. Für die Bürgerinnen und Bürger sieht ihr Leben nach der Wahl aber so aus wie davor. Sie haben die gleichen Ziele, die gleichen Sorgen. Wir haben genauso viele Jugendliche, die wir auf die digitale Welt vorbereiten müssen; genauso viele Menschen, die einen Job suchen; genauso wenig Vernunft und Weitblick bei Themen wie Mindestsicherung und Integration; genauso viel Fragen, wie es in Europa weitergeht. Ich hoffe, dass sich das ändert und der Bundespräsident einen kraftvollen Beitrag zu einer echten Erneuerung Österreichs leistet. Für alle gilt: zurück an die Arbeit“, kommentiert NEOS-Vorsitzender Matthias Strolz das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl.

Der NEOS-Vorsitzende weiter: „Die Wahl von Alexander Van der Bellen freut uns. Wir haben als Bewegung von Beginn an gesagt, wir haben eine klare Präferenz: Erstens Irmgard Griss und zweitens Alexander Van der Bellen. Das hatte vor allem mit unseren eigenen Werten zu tun. Wir sehen unsere Weltoffenheit und Zukunftsorientierung nicht zuletzt Richtung Europa nun bei Van der Bellen widergespiegelt. Jetzt liegt es an ihm, diesem Vertrauen der Wählerinnen und Wähler gerecht zu werden. Mir ist dabei auch wichtig, dass er den Hofer-Wählern die Hand reicht. Österreich braucht keine Spaltung der Bevölkerung.“

Will man Erwartungen an den künftigen Bundespräsidenten Van der Bellen formulieren, dann „wünschen wir uns, dass er auch den Mut, der für Erneuerung so wichtig ist, stärker verkörpert“, so Strolz. „Eine moralische Instanz traut man ihm über weiter Strecken zu, doch da muss auch Kraft dahinter stecken – nicht zuletzt im Zusammenspiel mit der Regierung. Sollte der Eindruck entstehen, Van der Bellen dient als bloßer Systembewahrer der Machtstrukturen von SPÖVP, dann wäre das ein komplett falsches Signal“, so Strolz.

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