FPÖ-Kickl weist Austrittsgerede von Farage als völlig haltlos zurück

Wien (OTS) - „Nigel Farage ist offenbar alles andere als ein Kenner der inhaltlichen Positionen von Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer, der österreichischen Bundesverfassung und der inhaltlichen Positionierung der Freiheitlichen Partei zur Frage einer positiven Weiterentwicklung der Europäischen Union. Die Mutmaßungen von Farage hinsichtlich eines EU-Austrittsreferendums sind daher logischer Weise ohne jede Substanz. Wortmeldungen wie die seine sind aber leider nicht die erste inhaltliche Falschmeldung, die aus dem Ausland in den laufenden Wahlkampf hereingetragen wurde", sagte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl in Reaktion auf entsprechende Medienberichte.

Die FPÖ sei weder für einen Austritt Österreichs aus der EU noch wolle sie den von Van der Bellen geforderten Umbau der EU zu Vereinigten Staaten von Europa samt Verlust des Vetorechts der Mitgliedsstaaten. Die Position von Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer sei eindeutig. "Wir stehen für eine Weiterentwicklung der EU in eine positive Zukunft inklusive mehr Bürgernähe. Dieser Weg bedeutet eine Abkehr von den immer stärker werdenden Einheitsstaatsphantasien der Brüsseler Zentralisten und eine Rückbesinnung auf einen Union, deren Stärke die Einheit in der Vielfalt, aber nicht eine Einheit ohne Vielfalt unter Aushebelung der Entscheidungsbefugnisse der Mitgliedsstaaten, ihrer Parlamente und Bevölkerungen ist. Nur so kann die Europäische Union es schaffen, bei den Menschen anzukommen. Das Friedens- und Wirtschaftsprojekt muss auch ein Freiheitsprojekt sein", schloss Kickl.

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