Stronach/Steinbichler kritisiert Demo-Verbot bei Rupprechter-Rede

Zeugen berichten von „Bauerntrottel“-Beschimpfungen - parlamentarische Anfrage angekündigt

Wien (OTS) - „Warum wurde den Teilnehmern einer vom UBV (Unabhängiger Bauernverband) ordnungsgemäß bei der Polizei angemeldeten - und auch bei der Agraria-Messedirektion bekanntgegebenen Kundgebung - der Zutritt, sowohl zum Eröffnungssaal als auch zum Vorplatz, von Beamten verwehrt und die mitgebrachten Trillerpfeifen abgenommen? Diese Auslegung der Demonstrationsfreiheit ist ein Armutszeugnis für unsere Demokratie!“, zeigt sich Team Stronach Wirtschafts- und Agrarsprecher Leo Steinbichler empört und kündigt eine parlamentarische Anfrage an Innenminister Wolfgang Sobotka an.

Bei der Kundgebung wollten etwa 80 Landwirte ihren Unmut über das Versagen der Agrarpolitik von Bundesminister Andrä Rupprechter kundtun. „Es kann doch niemand erwarten, dass die Bauern still dabei zusehen, wie ihre Zukunft mit nicht kostendeckenden Preisen bei Getreide, Mais, Rind- und Schweinefleisch, Milch und Holz gefährdet wird. Bei uns sind in den letzten 20 Jahren 120.000 kleine, wertvolle Bauernhöfe geschlossen worden – es wird Zeit für eine Trendwende!“, so Steinbichler.

Zusätzlich zu den Kundgebungsteilnehmern, wurde auch den Ehrengästen, wie UBV-Präsident Karl Keplinger und Landwirtschaftskammerrat Hannes Winklehner der Zutritt zur Eröffnung verwehrt. Und schlimmer:
„Mehrere Zeugen berichteten, dass Teilnehmer der Demonstration von einem verantwortlichen Polizisten als „Bauerntrottel“ beschimpft wurden. Wir fordern in diesem Fall vollständige Aufklärung!“, so Steinbichler, der auf den guten Kontakt mit der Behörde hinweist. „Ich schätze die Arbeit unserer Behörden und das ist hoffentlich ein Einzelfall", erklärt der Team Stronach Mandatar, der mit der parlamentarischen Anfrage einen Imageschaden für die Behörde verhindern möchte.

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