Blecha: Finanzminister Schelling darf Verbesserungen durch neues Sachwalterrecht nicht blockieren

Erwachsenenschutzgesetz bringt Betroffenen mehr Mitsprache und Unterstützung – Sachwaltervereine müssen notwendige finanzielle Mittel erhalten

Wien (OTS) - „Mit dem neuen Erwachsenenschutzgesetz wurden wesentliche Forderungen des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) umgesetzt. Es bringt den Betroffenen mehr Mitsprache, Unterstützung und Menschenwürde, statt totaler Entmündigung! Künftig sollen nicht wie bisher hauptsächlich Anwälte und Notare die Vertretung und Unterstützung der Betroffenen übernehmen, sondern Erwachsenenschutzvereine (Sachwaltervereine). Diese brauchen dafür natürlich auch die entsprechenden finanziellen Mittel! Das darf von Finanzminister Schelling nicht länger blockiert werden!“, so Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ). ****

„Der Pensionistenverband Österreichs – Österreichs größte Seniorenorganisation – steht hinter dem neuen Erwachsenenschutzgesetz von Justizminister Brandstetter! Wir fordern seit Jahren eine neue Form der Erwachsenenunterstützung – weg von der totalen Entmündigung und der meist sehr unpersönlichen und unzureichenden Vertretung durch Notare und Anwälte, die teilweise gleichzeitig Dutzende von Sachwalterschaften innehatten!“, so der PVÖ-Präsident der klarstellt:
„Das neue Erwachsenenschutzgesetz ist ein Meilenstein für mehr Menschlichkeit und Menschenwürde! Finanzminister Schelling ist dringend aufgefordert, die dafür notwendigen 13 Millionen Euro zur Unterstützung der Erwachsenenschutzvereine bereitzustellen!“ (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Generalsekretär Andreas Wohlmuth
Pensionistenverband Österreichs
Telefon: 0664-48 36 138

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PVO0001