Blümel: Wien ist zum Selbstbedienungsladen verkommen

Volle Aufklärung und Kooperation seitens der Stadt erforderlich – Stadtrat Ludwig sieht zumindest Probleme und erkennt Skandale - Steuerzahler darf nicht die Zeche bezahlen

Wien (OTS) - „Angesichts des Millionen-Betrugsskandals bei Wiener Wohnen muss seitens der Stadt volle Kooperation gezeigt und an der Aufklärung aktiv mitgewirkt werden. Und es muss unmittelbar und ohne Rücksicht geprüft werden, ob Bedienstete der Stadt in diese Millionenbetrügereien verwickelt sind“, so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel zu den aktuellen Berichten in Krone und Kurier und fordert für diesen Fall „unmittelbare personelle Konsequenzen und schonungsloses Durchgreifen“.

So soll im Zusammenhang mit Aufträgen von Wiener Wohnen und der Sanierung von Gemeindebauten ein Baukartell die Stadt in Millionenhöhe geschädigt haben. Arbeiten sollen zu teuer verrechnet beziehungsweise verrechnete Leistungen nicht oder bewusst minderwertig ausgeführt worden sein.

„Das Problembewusstsein und der Lösungswillen von Stadtrat Ludwig sind in diesem Zusammenhang fast schon eine Wohltat und sehr ungewohnt für die rot-grüne Stadtregierung. Denn seine Stadtrats-Kolleginnen Wehsely, Frauenberger und Brauner tun noch immer so, als wäre alles in Ordnung und als gäbe es keine Skandale in ihren Bereichen. Während sie alle auf völlige Realitätsverweigerung und stures Blockieren setzen, sieht Stadtrat Ludwig zumindest die Probleme und erkennt Skandale als das, was sie sind“, so Blümel weiter und abschließend: „Es kann jedenfalls nicht sein, dass Wiener Wohnen zu einem Selbstbedienungsladen verkommt und einmal mehr der Steuerzahler auch für diesen Skandal die Zeche zahlen muss. Wir werden Stadtrat Ludwig an seinen Worten und Ankündigungen messen“

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