NEOS: Rot-Weiß-Rot-Karte Neu ist richtiges Signal

Claudia Gamon: "Die Ausweitung im akademischen Bereich ist begrüßenswert, insgesamt aber zu bürokratisch"

Wien (OTS) - Die von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner angekündigte Erweiterung der Rot-Weiß-Rot-Karte auf Bachelor- und Doktoratsabsolvent_innen wird seitens NEOS positiv bewertet. „Diese Ausweitung auf das gesamte Spektrum akademischer Abschlüsse ist ein konsequenter Schritt“, zeigt sich NEOS-Wissenschaftssprecherin Claudia Gamon erfreut. Damit steigen die Chancen, gut ausgebildete Drittstaatsangehörige in Österreich zu halten. Das werde sich nicht nur auf den Forschungsstandort Österreich positiv auswirken, sondern wird kommt generell der Wirtschaft zu gute. „Aus der Ankündigung geht aber noch nicht hervor, ob die Gehaltsgrenzen so bestehen bleiben wie bisher“, so Gamon weiter. „Das wäre speziell im akademischen Bereich realitätsfern. Zum einen sind die Einstiegsgehälter auch für Höchstqualifizierte niedriger, zum anderen sind sehr oft keine Vollzeitanstellungen vorgesehen.“

Das System der Rot-Weiß-Rot-Karte steht seit der Einführung in der Kritik. Die Kriterien werden auch von Expert_innen als zu streng angesehen, die Bürokratie dahinter als zu langsam. Daher wurden die vorgesehenen Vergabemengen an Rot-Weiß-Rot-Karten nie auch nur annähernd erreicht. „Ich wünsche mir hier einen einfacheren und schnelleren Zugang“, schließt die NEOS-Wissenschaftssprecherin. „Ein bürokratischer Hürdenlauf schreckt die dringend benötigten Hochqualifizierten nur ab.“

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