Weihnachtsfichte aus der Steiermark schmückt Parlament beim Portikus

Bures: Übergabe des Weihnachtsbaumes eine der schönsten Traditionen im Hohen Haus

Wien (PK) - Es ist eine langjährige Tradition, die jedes Jahr am Dr.-Karl-Renner-Ring im Bereich des Portikus vor dem Parlament den Beginn der Weihnachtszeit sichtbar macht: das Aufstellen des Weihnachtsbaumes vor dem Hohen Haus. Heuer kommt der Baum aus dem Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen und wurde vom Forstamt der Stadt Wien (Forstverwaltung Wildalpen) zur Verfügung gestellt. Die zwölf Meter hohe Fichte wurde heute am Vormittag offiziell von Andreas Danner, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Steirische Eisenwurzen, an das Parlament übergeben.

Neben dem Weihnachtsbaum kündigt seit heute auch ein Adventkranz der Diakonie Österreich das Weihnachtsfest in der Säulenhalle im Parlament an. Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich, überreichte diesen im Rahmen der Feierlichkeit an Nationalratspräsidentin Doris Bures. Der Kranz wurde in Handarbeit von SchülerInnen der Inklusiven-Fit-Schule der Diakonie angefertigt.

Bures blickt auf Parlamentsjahr 2016 zurück

Nationalratspräsidentin Bures sprach von der jährlichen Übergabe des Weihnachtsbaumes als "eine der schönsten Traditionen" im Parlament. Der Baum solle uns alle daran erinnern, dass die Weihnachtszeit auch immer eine Gelegenheit sei, darüber nachzudenken, "was das vergangene Jahr gebracht hat und was wir im kommenden Jahr erwarten", so Bures. Neben den Sitzungen des Nationalrates und des Bundesrates hob die Nationalratspräsidentin folgende Schwerpunkte des Parlamentsjahres 2016 hervor: den Hypo-Untersuchungsausschuss mit seinen insgesamt 79 Sitzungen; den Tag der offenen Tür, der heuer am 26. und 27. Oktober stattfand und ein Kulturprojekt war, das tausende Menschen ins Parlament zog; und die "Geste der Verantwortung" am 17. November gegenüber den Menschen, die in der Zweiten Republik in staatlichen und kirchlichen Heimen großes Unrecht erlebt haben. Zu Schluss danke Bures noch unter anderem der Diakonie Österreich für den Adventkranz und Bundesratspräsident Mario Lindner, der sich heuer um die Beschaffung des Weihnachtsbaumes aus seinem Heimatbundesland Steiermark gekümmert hat.

Lindner hat die Weihnachtsfichte organisiert

Bundesratspräsident Lindner stellte seine Rede dann auch ganz in das Zeichen der "Weihnachtsfichte" aus der Steiermark. Er erzählte, wie es der Baum mithilfe von Andreas Danner, Geschäftsführer des Natur-und Geoparks Steirische Eisenwurzen, nach Wien geschafft habe; die Fichte sei für den Bereich beim Portikus vor dem Parlament zuerst zu hoch gewesen und musste entsprechend gekürzt und zugeschnitten werden. Lindner bedankte sich im Zuge seiner Worte auch generell bei seiner Heimatregion und der Steiermark insgesamt, die ihn in seiner bisherigen Amtszeit in den vergangenen fünf Monaten "intensiv unterstützt" hätten.

Kopf dankt für gute Zusammenarbeit

Der Zweite Nationalratspräsident Karlheinz Kopf sagte, der Christbaum im Parlament sei für ihn ein Synonym für die Weihnachtszeit an sich. Auch Kopf blickte auf das vergangene Jahr im Hohen Haus zurück und bedankte sich bei den MitarbeiterInnen des Parlaments für die Bewältigung der "vielen Herausforderungen des Jahres" und dankte dabei auch für die "gute Zusammenarbeit", die "keine Selbstverständlichkeit" sei.

Chalupka unterstreicht Menschenwürde

Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich, widmete seine Worte der Würde des Menschen. "Der Mensch ist mehr als die Definition seiner sozialen Probleme. Ein Mensch ist mehr als nur etwa ein Arbeitsloser oder Mindestsicherungsbezieher", sagte Chalupka. Der Mensch sei zuallererst ein Mensch. Der Diakonie-Direktor bedankte sich dann auch bei allen Abgeordneten des Hohen Hauses, die sich in ihrer Arbeit mit der sozialen Frage beschäftigen.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Kinderchor der Johann-Sebastian-Bach-Musikschule Wien, der mehrere Weihnachtslieder gesungen und dafür viel Applaus erhalten hat. (Schluss) wz

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