ExtraDienst 11-12/2016 – Herumdoktorei

Wien (OTS) - VGN-Chef Horst Pirker gibt nicht auf. Nach vielen Bad News aus dem Verlagshaus setzte er mehrere Operationen an. Weniger Mitarbeiter, schlankere Struktur. Doch wird das reichen, um „News“ zu retten?

Weiters lesen Sie auf 206 Seiten: Model-Macher Wolfgang Schwarz und seine Erinnerungen an die neue First Lady der USA. +++ Wie der Online-Chef des ORF, Thomas Prantner, seine Plattformen ausbauen will. +++ Was der ehemalige NZZ-Korrespondent Charles E. Ritterband von nzz.at hält. +++ Und: Wie viel Geld die Stars unter den Youtubern absahnen.

EDitorial

Seit dem Start der Verlagsgruppe News (VGN) beobachtet ExtraDienst-Herausgeber Christian W. Mucha die Entwicklung aller Titel, warf exklusive Blicke hinter die Kulissen und verhandelte mit allen wesentlichen Proponenten des Hauses. In seinem Leitartikel skizziert er die Geschichte des Verlages, verrät so manche bizarre Gegebenheit und verschweigt nicht seine persönliche Einschätzung der Erfolgsaussichten des aktuellen VGN-Kapitäns Horst Pirker.

Top Dienst

Grasl berät Mediaprint. Der Ex-ORF-Finanzchef soll das Bewegtbild-Projekt des Medienhauses vorantreiben. Als Selbständiger. Zumindest aktuell. „Dann werden wir weitersehen“, meint Richard Grasl

Werbeklimaindex: Es wird heller. Etwas positiver als zuletzt fällt zumindest mittelfristig die Aussicht auf das zukünftige Geschäft aus. Vor allem im dritten Quartal war eine Belebung spürbar. Doch die Entwicklung bleibt unter dem langjährigen Durchschnitt.

COVERSTORY

Herumdoktorei

Der News-Verlag stampft durch schwere See. Ein harter Sparkurs wurde von Horst Pirker eingeschlagen. Wird er das Ruder beim Flaggschiff des Verlages, der Zeitschrift News, herumreißen können? Oder will sich der VGN-Kapitän trotz gegenteiliger Beteuerungen 2017 von News, TV-Media, Profil und Trend trennen? Im Interview beteuert Pirker, alle Zeitschriften im Verlag halten zu können. Und versichert, 2017 operativ in den schwarzen Zahlen zu segeln. Dazu: Die Entwicklung von „News“ aus Sicht eines ehemaligen und eines aktuellen Mitarbeiters.

Interviews

„My First Lady“. Warum Model-Macher Wolfgang Schwarz die neue „First Lady“ der USA, Melania Trump, zwar gefördert, aber eigentlich nicht besonders beachtet hat. Der knapp 60-Jährige über das Business, die Neider und die Zukunft seiner Branche.

Prantner plant TVthek-Ausbau. Thomas Prantner plant, die Vernetzung von TV, Radio und Online trotz drohender Sparmaßnahmen weiter voranzutreiben. Der Online-Chef des ORF will seine erfolgreiche TVthek technologisch aufrüsten und auf neuen Plattformen anbieten.

Des Pudels Kern. Der ehemalige NZZ-Korrespondent Charles E. Ritterband über seine Wahlheimat Wien, die Eigenheiten der österreichischen Medienlandschaft, den Österreicher Veit Dengler als NZZ-Chef und seine Meinung zu nzz.at.

Abwehr-Strategie

Das Schreckgespenst der Online-Werbung lässt sich noch immer nicht aufhalten. Jetzt sollen technische Lösungen die Adblocker überlisten, die den Medienhäusern sehr viel Geld kosten – doch die Gegenseite schläft ebenfalls nicht.

Alte Meister und neue Techniken

Naturgewalten als Ideengeber, perfekte Nachbildungen im 3D-Druck und viel Humor. Bei den 30. Epica Awards wurde der Jury die Aufgabe nicht leicht gemacht. Schließlich wurden fünf Grand Prix vergeben. Drei Preise fanden auch den Weg nach Österreich.

Kanal Lokal

Nicht nur deutsche Privat-Sender nutzten die Liberalisierung des österreichischen TV-Marktes. In den Regionen entstanden zahlreiche lokale Anbieter, die auf die heimische Wirtschaft hofften. Dafür allerdings etwas Durchhaltevermögen benötigten.

Die Sitcommer sind da!

Es war einmal im Jahr 1999: Als erste heimische Werber erfinden die von DM&B eine voll durchinszenierte Sitcom zur Beförderung der Möbelverkäufer von XXX-Lutz. Eineinhalb Dekaden später kreieren viele Marken „Sitcommercials“.

Stars von heute

Jugendliche YouTuber sorgen für Massenaufläufe, haben Hunderttausende Fans und verdienen enorme Gagen. Auch etablierte Unternehmen setzen auf die Werbung in dem Videokanal, denn Bewegtbild ist alles. Kann die Rechnung aufgehen?

Wenn Bilder lügen

Noch nie war es so einfach wie jetzt, Fotos zu fälschen. Möglich ist das durch die technischen Errungenschaften des digitalen Zeitalters. Selbst Profis können oft nicht mehr unterscheiden, ob ein Bild echt ist oder manipuliert wurde.

Das Allerletzte

In Sachen Einstellung des Seitenblicke-Magazins gibt es viele Gründe. Einer davon ist wohl der rücksichtslose, gehässige Umgang mit so manchem Promi, wie ExtraDienst in Wort und Bild beweist.

Weiters lesen Sie im druckfrischen ExtraDienst u.a.:

Unser bester Spot: Media Markt. „Screenager“ auf Shoppingtour. Einfach gestrickt, aber gut.

Unser schlechtester Spot: McDonald‘s. Der Rindfleisch-Gigant arbeitet im Hörfunk mit Uralt-Schmähs.

Sommer-Gefühle. Die Ergebnisse der EDward-Zwischenjury Mai/Juni.

Der tiefe Graben. Wie Blogs und Social Media politische Gesinnungs-Gräben vertiefen.

Anmerkung

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