Karlheinz Töchterle: Rot-Weiß-Rot Karte bringt gezielte Verbesserungen für Akademiker

ÖVP-Wissenschaftssprecher zum Start der Begutachtung – Weiterentwicklung im Sinne des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Die Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot Karte bringt gezielte Verbesserungen für Akademiker“, begrüßt ÖVP-Wissenschaftssprecher Dr. Karlheinz Töchterle den heute von Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner bekannt gegebenen Start der Begutachtung für die entsprechende Novelle des Ausländerbeschäftigungsgesetzes und des Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes. Zahlreiche junge Menschen aus Drittstaaten absolvieren in Österreich ein Studium, zuletzt (Wintersemester 2014/2015) waren es rund 2.150 (1.550 an Universitäten, rund 400 an Fachhochschulen und rund 200 an Privatuniversitäten). Nicht einmal zehn Prozent (knapp 200 Personen) von ihnen haben eine Rot-Weiß-Rot Karte erhalten. „Die ÖVP sowie mehrere Hochschulpartner und die Wirtschaftskammer hatten sich daher bereits seit längerem für entsprechende Schritte eingesetzt – mit Erfolg“, so Töchterle.

Bisher mussten die Absolventen aus Drittstaaten nach Studienabschluss in zahlreichen Fällen Österreich und damit jenes Land, das ihnen eine qualitativ hochwertige Bildung und Ausbildung ermöglicht und großteils finanziert hat, wieder verlassen. "Mit der nun in der Novelle vorgesehenen Ausweitung der Rot-Weiß-Rot Karte auf Bachelor-und Doktoratsabsolventen wird ein Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglicht und zudem dem Bologna-Gedanken Rechnung getragen“, betont der ÖVP-Wissenschaftssprecher. Die Novelle sieht weiters eine Ausweitung der Geltungsdauer von ein auf zwei Jahre vor, und künftig bleiben den Absolventen zwölf statt bisher sechs Monate Zeit, eine geeignete Beschäftigung zu finden. "Die nun attraktiver gestaltete Rot-Weiß-Rot Karte kommt sowohl den Absolventen als auch dem Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort zugute, da bei uns gut ausgebildete Menschen im Land bleiben können", so Töchterle abschließend.
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