NEOS Wien/Meinl-Reisinger ad StRH-Berichte: Finanzdesaster in Wien Holding – Frau Brauner: Es reicht!

Beate Meinl-Reisinger: „Stadtrechnungshof deckt Misswirtschaft in Höhe von mind. 44 Mio. Euro auf – Wien Holding schlittert auf ein Finanzdebakel zu.“

Wien (OTS) - „Finanzstadträtin Brauner hat schon ein besonderes Händchen dafür, aus Gold Mist zu machen. Denn egal wo man hineinschaut, laufend gibt es neue Finanzskandale, die unter ihrer Amtszeit zustande gekommen sind – so wie auch in den heute veröffentlichten Stadtrechnungshofberichten zur Wien Holding und deren Tochterunternehmen. Insgesamt wurden bei der Wien Holding unfassbare 44 Millionen Euro in den Sand gesetzt. Für diese Misswirtschaft müssen die Steuerzahlenden blechen“, zeigt sich NEOS Wien Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger verärgert.

„Das, was die Stadt Wien hier macht, ist unverantwortliches Handeln auf Kosten der zukünftigen Generationen. In der Privatwirtschaft wären die Verantwortlichen für diese systematische Misswirtschaft schon längst zur Rechenschaft gezogen worden. Die Serie an Finanzdebakeln für die Stadträtin Brauner verantwortlich ist, reißt nicht ab. Sie sollte dafür gerade stehen. Als Steuerzahlerin sage ich: Es reicht!“, so die Klubvorsitzende.

„Der Stadtrechnungshof deckt in einem seiner Berichte auf, dass die Wien Holding in rund 6 Jahren vor einem Finanzierungsbedarf von 112 Mio. Euro für Schuldenrückzahlungen stehen wird. Das nächste Finanzdebakel steht vor der Tür, die Steuerzahlenden werden das wieder zu tragen haben“, fürchtet Meinl-Reisinger.

Die Liste der weiteren neu aufgedeckten Missstände ist lang. Bei der Wien Holding selbst wurden neue Anleihen aufgenommen, die zu dem Zeitpunkt noch längst nicht gebraucht wurden. Anstatt sie zu investieren, wurde mit den Anleihen munter spekuliert und so mindestens 4 Mio. Euro verschleudert. Beim Immobilienmanagement der Wien Holding wurden aufgrund von strategischer und operativer Inkompetenz innerhalb von 5 Jahren ca. 32 Mio. Euro in den Sand gesetzt. Die Wiener Stadthalle Betriebs- und Veranstaltungs-GesmbH hat für die Finanzierung der Halle F mit hoch riskanten Derivaten spekuliert, die in den meisten Fällen nicht funktioniert haben, und so einen Verlust von rund 8,3 Mio. Euro verursacht.

In dieser Stadt darf so nicht auf Kosten der Steuerzahlenden weitergewirtschaftet werden. Die Stadtrechnungsberichte zeigen auch auf, dass es eine systematische Undurchsichtigkeit gibt und die Stadt Wien mehr Kontrolle braucht. Wir fordern deshalb erneut, dass die Kontrollrechte der Opposition endlich auch auf ausgelagerte Betriebe ausgeweitet werden“, schließt Beate Meinl-Reisinger.

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