Nationalrat – Bacher/Unterrainer: Jede in Infrastruktur investierte Milliarde schafft zwischen 12.000 und 15.000 Arbeitsplätze

Keck: Budget sichert Schutzmaßnahmen gegen Naturkatastrophen

Wien (OTS/SK) - „Forschung bringt nicht nur neue Produkte, sondern auch maßgebliche Erleichterung im Alltag und Steigerung der Lebensqualität. Besonders in ländlichen Bereichen sind Online-Dienste und Services wie das E-Government eine große Hilfe. Möglich gemacht hat dies der Breitbandausbau“, verdeutlicht SPÖ-Abgeordneter Walter Bacher heute, Donnerstag, im Nationalrat die Wichtigkeit der Investitionen in den Bereich Forschung und Infrastruktur.****

In der Verkehrsinfrastruktur ortet Bacher allerdings noch Verbesserungsbedarf, etwa auf bundesländerübergreifenden Bahnstrecken, bei denen der Fahrkartenverkauf besser aufeinander abgestimmt werden könnte.

SPÖ-Abgeordneter Maximilian Unterrainer weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass die Investitionen in Schieneninfrastruktur, der Ausbau des Angebots und die Abstimmung der Taktung zugleich große Erfolge zeigen: „Mit 1427 Kilometern sind wir ganz vorne dabei, was die zurückgelegten Kilometer angeht. Unser nächstes Ziel muss jetzt sein, den Europameister Schweiz zu übertreffen“, meint Unterrainer und spricht auch die wirtschaftliche Komponente an: „ASFINAG, ÖBB und BIG investieren gemeinsam 4 Milliarden Euro im nächsten Jahr. Bis 2022 werden insgesamt 15 Milliarden in Infrastruktur investiert – wenn man bedenkt, dass pro Milliarde zwischen 12.000 und 15.000 Jobs geschaffen werden, kann man die Wichtigkeit als Jobmotor schon erahnen.“

Gleichzeitig soll auch der Autoverkehr aktiv verändert werden: Der Kauf von Elektroautos wird etwa mit bis zu 4.000 Euro gefördert, Hybridautos mit bis zu 1.500 Euro. Außerdem sollen Anreize dafür geschaffen werden, die entsprechende Infrastruktur zu errichten – zum Beispiel in Form von Aufladestationen. Diese Maßnahmen sieht Unterrainer als wichtige Verantwortung auch im Sinne des Umweltschutzes. „Der Klimawandel ist unsere Verantwortung – wir müssen jetzt handeln! Und genau diesem ‚Jetzt‘ wird mit dem Budget 2017 auch Rechnung getragen“, fasst der Abgeordnete zusammen.

Dass die Klimaveränderung und das häufigere Auftreten extremer Wetterereignisse auch andere Investitionen notwendig macht, betont SPÖ-Abgeordneter Dietmar Keck. „Wir müssen uns auch in Zukunft auf Naturkatastrophen vorbereiten. Deswegen sind einige Schutzmaßnahmen im Budget vorgesehen, wie etwa in der St. Georgener Bucht, wo 11,67 Millionen Euro in ein umfassendes Projekt fließen. Eines der größten Projekte ist außerdem der bereits fertiggestellte Damm im Machland, dessen Finanzierung noch bis 2029 läuft und der dementsprechend auch im Budget 2017 berücksichtigt ist. Im Eferdinger Becken werden darüber hinaus – je nach Notwendigkeit – individuelle Maßnahmen gesetzt, der Kostenpunkt beläuft sich insgesamt auf 125 Millionen Euro. Die Bundesregierung und insbesondere der Verkehrsminister Jörg Leichtfried setzen damit wichtige Maßnahmen im Bereich Hochwasserschutz, die für die Betroffenen unerlässlich sind.“ (Schluss) mkt

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