Scheichelbauer-Schuster/Wirtschaftsparlament: Qualität als Steckpferd des heimischen Erfolgs

Qualität muss gesichert bleiben - Brauchen einen Wettbewerb unter Qualifizierten – Duale Ausbildung muss gestärkt werden – Vereinfachungen im Betriebsanlagenrecht unabdingbar

Wien (OTS) - Im heutigen Wirtschaftsparlament brachte der Wirtschaftsbund einen Antrag zur Gewerbeordnung ein. „Wir vom Wirtschaftsbund bekennen uns zu einem Wettbewerb unter Qualifizierten. Denn gerade ein kleines Land wie Österreich lebt von seiner ausgezeichneten Qualität. Sie garantiert unseren Erfolg auch auf internationaler Ebene. Daher wollen wir, dass die hohen Standards und Anforderungen unserer Ausbildung erhalten bleiben, um auch zukünftig hohe Qualität gewährleisten zu können. Das duale Ausbildungssystem und noch viel wichtiger die engagierten Ausbildungsbetriebe tragen hier einen besonderen Teil dazu bei. Sie müssen wir stärken und unterstützen“, betont Wirtschaftsbund-Vizepräsidentin Renate Scheichelbauer-Schuster im heutigen Wirtschaftsparlament.

Die Duale Ausbildung findet gerade auch im reglementierten Gewerbebereich international großen Anklang und ist maßgeblich für die geringe Jugendarbeitslosigkeit verantwortlich. „Das dürfen wir nicht einfach so aufs Spiel setzen. Wir sagen daher „Ja zu einer Reform der Gewerbeordnung aber sicher nicht auf Kosten der Jugendlichen oder auf Kosten der heimischen Qualität. Es darf zu keinem Kahlschlag bei den reglementierten Gewerben kommen. Das wäre fatal“, so Scheichelbauer-Schuster, die hier auch die Befähigungs-und Meisterprüfungen speziell hervorhebt: „Es ist für jeden Handwerks-und Gewerbebetrieb in Österreich ein Qualitätszeichen, ein Gütesiegel, ein Meisterbetrieb zu sein. Sowohl die Kunden als auch die Mitarbeiter profitieren von der umfassenden Ausbildung und den Fachkenntnissen, die nur in einem Meisterbetrieb zur Verfügung stehen. Dieser Qualitätsgarant muss gewahrt bleiben.“

Handlungsbedarf sieht die Wirtschaftsbund-Vizepräsidentin vor allem im Bereich des Betriebsanlagerechts. „Unternehmensgründungen müssen einfacher und schneller möglich sein. Wir wollen daher eine Ausweitung des One-Stop-Shops bei der Gewerbebehörde, einen Wegfall der Antragsunterlagen und eine Verankerung des bundesweiten Verfahrensmonitorings“, so Scheichelbauer-Schuster. Konkret geht es darum „den Unternehmern Zeit, Kosten und vor allem Nerven zu sparen“.

Abschließend hält Scheichelbauer-Schuster fest: „Um zu sehen, welche Folgen ein Kahlschlag bei der Gewerbeordnung hätte, muss man nur den Blick auf unser Nachbarland Deutschland richten. Die Zahl der Ausbildungsbetriebe ging signifikant zurück, der qualifizierte Nachwuchs bleibt damit aus. Mittlerweile gibt es von allen Fraktionen im Bundestag Bestrebungen den Meisterbrief wieder weitgehend einzuführen. Diesen Fehler dürfen wir in Österreich keinesfalls machen.“

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