WB-Bodenstein/Wirtschaftsparlament: Flexible Arbeit ist sichere Arbeit

Arbeitszeitmodelle müssen modernisiert werden – Stärkt Wettbewerbsfähigkeit– Flexibles Arbeiten positiv für Betriebe und Mitarbeiter

Wien (OTS) - Im Rahmen des heutigen Wirtschaftsparlaments brachte der Wirtschaftsbund einen Antrag zur Flexibilisierung von Arbeitszeiten ein. „Die wirtschaftlichen Herausforderungen von heute und auch morgen sind mit den derzeit starren Arbeitszeitregelungen einfach nicht vereinbar. Nicht nur die Betriebe wünschen sich mehr Freiräume bei der Gestaltung der Arbeitszeit, auch die Mitarbeiter wollen sich Arbeit flexibler einteilen können. Hier müssen wir handeln und das Arbeitszeitgesetz dementsprechend anpassen. Auf diese Weise stärken wir auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich“, betont Robert Bodenstein, WB-Delegierter zum Wirtschaftsparlament, im heutigen Wirtschaftsparlament.

Gerade auch auf Arbeitnehmerseite wird der Ruf nach flexibleren Arbeitszeiten immer lauter. „Die Wertvorstellungen verschieben sich. Die Mitarbeiter wollen die Möglichkeit zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie wollen auch ihre Freizeit flexibler gestalten können“, so Bodenstein. Auch auf Arbeitgeberseite werde der Druck immer größer. „Es soll dann gearbeitet werden können, wenn Arbeit vorhanden ist. Auftragsspitzen richten sich aber nun einmal nicht immer nach dem derzeit gültigen starren Arbeitszeitkorsett. Um daher Aufträge besser abarbeiten zu können, braucht es flexible Lösungen. Wenn wir wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen wir flexibler werden“, betont Bodenstein.

International gesehen zeige sich ein klarer Trend in Richtung flexible Arbeit. „Wenn wir unser Arbeitszeitgesetz den modernen Rahmenbedingungen anpassen, dann stärken wir dadurch nicht nur unsere Betriebe sondern machen auch Österreich als Wirtschaftsstandort attraktiver. Zeitgleich schaffen wir so auch neue Arbeitsplätze“, so Bodenstein. Flexibles Arbeiten habe aber - wie oft fälschlich behauptet wird - nichts mit Mehrarbeit zu tun. „Es geht nicht darum mehr sondern effektiver arbeiten zu können. Es soll eine bessere Verteilung der bestehenden Arbeitszeit möglich sein“, so Bodenstein.

Konkret fordert Bodenstein die Ausweitung der Tageshöchstarbeitszeit auf 12 Stunden, die Ausweitung der Wochenhöchstarbeitszeit auf 60 Stunden, den Durchrechnungsraum auf zwei Jahre sowie eine Stärkung der Entscheidungskompetenz auf betrieblicher Ebene.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Wirtschaftsbund
Anja Mayer
Pressesprecherin
+43 (0)1 5054796-13,Mobil: +43 (0)664 88424203
a.mayer@wirtschaftsbund.at
http://www.wirtschaftsbund.at www.facebook.com/WirtschaftsbundOesterreich

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NWB0002