Grüne/Lesjak/Schautzer: „Bessere Unterstützung für Opfer von Gewalt notwendig“

Bessere (Weiter-)Bildungsangebote, Gleichberechtigung im Job durch Einkommensgerechtigkeit sowie bessere Unterstützung bei der Kinderbetreuung als Mittel zur Gewaltprävention

Klagenfurt (OTS) - „Jede vierte Frau wird einmal in ihrem Leben Opfer von Gewalt. In 95 % der Fälle sind die Täter männlich. Meist handelt es sich um Ehemänner oder Lebenspartner“, resümiert die Klubobfrau der Grünen im Kärntner Landtag, Barbara Lesjak anlässlich des morgigen Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen. „Frauen sind trotz ihrer bewundernswerten Stärke immer insofern das schwächere Geschlecht, weil sie in vielen Bereichen – wie zum Beispiel im Beruf, beim Einkommen, durch die Doppelbelastung Beruf und Familie - nach wie vor massiv benachteiligt sind und somit zwangsläufig leichter zu Opfern von Gewalt werden. Betroffen sind aber nicht nur Frauen, sondern in weiterer Folge auch ihre Kinder.“, so Lesjak.

„Frauenhäuser und sonstige Beratungs- und Betreuungsstellen leisten für Opfer von Gewalt eine sehr wichtige Arbeit. Doch müssen alle Hebel noch stärker in Richtung Gewaltprävention in Bewegung gesetzt werden“, sagt die Frauensprecherin der Grünen im Kärntner Landtag, Sabina Schautzer und meint weiter: „Frauen brauchen das Selbstbewusstsein, den Mut und vor allem die Kraft, sich gegen Gewalt – ob psychischer oder physischer Natur – zu wehren. Wichtige Schlüssel dazu sind bessere (Weiter-) Bildungsangebote, Chancengleichheit im Job – vor allem durch Einkommensgerechtigkeit – sowie bessere Unterstützung bei der Kinderbetreuung.“

„Starke und unabhängige Frauen können sich gegen Gewalt und die Widrigkeiten, die der Alltag mit sich bringen kann, besser wehren und durchkämpfen. Deshalb setzen wir Grünen uns einerseits für Gewaltprävention ein, damit Frauen erst gar nicht in die Gewaltspirale gelangen. Jenen, die traurigerweise bereits Opfer sind, muss mit der Erweiterung entsprechender Hilfsangebote die Hand entgegengestreckt werden, damit sie sich aus diesem Teufelskreis befreien können“, schließt Schautzer.

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