Nationalrat – Hakel: Unterstützung für GründerInnen mit Startup-Campus

SPÖ-Sprecherin für Startups fordert Kulturwandel in Österreich: „Kultur des Scheiterns und Neubeginns“ fehlt

Wien (OTS/SK) - "Österreich wird nicht zum Silicon Valley werden, aber es braucht einen sinnvollen, mit der Szene entwickelten, Startup-Campus, um die boomende junge GründerInnenszene sinnvoll zu unterstützen“, betont SPÖ-Sprecherin für Startups Elisabeth Hakel in ihrer Budgetrede heute, Donnerstag, im Nationalrat. Das vorliegende Startup-Paket mit u.a Entlastung der Lohnnebenkosten, Stärkung der Seeds-Förderung, Patentscheck etc. war ein guter erster Schritt, der nach enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Stakeholdern aus der Startup- und GründerInnenszene noch vor dem Sommer präsentiert werden konnte. ****

Einig sind sich die Startup-UnternehmerInnen und -GründerInnen, dass Österreich ein lebenswertes Land ist, in dem es sich lohnt zu investieren und zu gründen. „Dennoch gibt es noch zahlreiche Felder, die wir beackern müssen“, so Hakel. Als Beispiele nennt sie die Entrümpelung der Gewerbeordnung, ein modernes Insolvenzrecht, Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel, Fokussierung auf Fremdsprachen sowie Programmiertechniken. „Auch das österreichische Bildungssystem muss sich diesen Herausforderungen und Anforderungen stellen“, so die SPÖ-Abgeordnete.

Neben den konkreten gesetzlichen Änderungen wie einer weiterreichenderen Reform der Gewerbeordnung und des Insolvenzrechts sieht Hakel vor allem eine „Kultur des Scheiterns“ und das „Erlernen von Enterpreneurship“ als große Herausforderung für den österreichischen Markt. „In anderen Ländern sind das Scheitern und ein Neubeginn selbstverständlich. Diesbezüglich gibt es in Österreich noch Luft nach oben“, so Hakel abschließend. (Schluss) rm

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