„Stadt in der Stadt“ Die Hofburg Wien und ihre Pläne zum Europäischen Kulturerbejahr 2018

Wien (OTS) - Seit einem Jahr darf sich die Hofburg Wien mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel schmücken. Die Hofburg Wien wird heute nur in ihren Einzelteilen (z.B. die verschiedenen Museen) wahrgenommen. Als gemeinsames Ganzes wird sie oft nicht erkannt.

Aus der Residenz der Habsburger in Wien entstand über einen Zeitraum von 100 Jahren einer der weltweit spektakulärsten Ausstellungskomplexe (inkl. Museumsquartier): 16 Museen, drei Kirchen, eine der bedeutendsten Bibliotheken der Welt, ein Kongresszentrum für internationale Zusammenkünfte und Prunksäle für Bälle interpretieren den imperialen Regierungsdistrikt auf demokratische Weise neu. Dazu befindet sich hier auch der Amtssitz des Präsidenten der Republik Österreich. Die Hofburg Wien mit ihren 18 Trakten, 54 Stiegen, 19 Höfen und 2.600 Räumen gilt als der weltweit größte profane Wohnbezirk. Zusammen mit dem Museumsquartier kommt das Hofburg-Areal auf eine Grundrissfläche von über 500.000 Quadratmetern und ist daher auch eines der größten Kulturareale.

Darin liegt enormes unerschlossenes, nicht nur touristisches Potenzial für die Vermarktung. Dies bedeutet für die Burghauptmannschaft Österreich aber nicht, dass jede Maßnahme zur Einnahmenerzielung „ausgereizt“ wird. Weiterhin stehen die Ziele einer nachhaltigen Erhaltung und einer sanften Nutzung im Vordergrund. Innerhalb dieses Rahmens sollen verschiedene Aktivitäten dazu beitragen, dass die Hofburg als „Stadt in der Stadt“ wahrgenommen wird und ihr „Markenwert“ entsprechend gesteigert und genutzt wird. Diesem Ziel dient auch der seit 2012 jährlich stattfindende Kongress.

Das Kulturerbe-Siegel verspricht zwar Attraktivität, fordert aber auch eine intensive Beschäftigung mit dem Siegel, um die selbst gesetzten Ziele auch zu erreichen. Zur Unterstützung dieser Planungen werden die Stätten mit dem Kulturerbe-Siegel auch Ende 2016 einen Antrag auf Förderung eines Netzwerks im Programm Creative Europe – Culture einreichen, wobei die Burghauptmannschaft Österreich als eine der größeren Trägerorganisationen die Rolle des Einreichers übernehmen wird.

„Stadt in der Stadt“ Die Hofburg Wien und ihre Pläne zum Europäischen
Kulturerbejahr 2018


Ihre Gesprächspartner sind:
HR Mag. Reinhold Sahl, Burghauptmann
MMag. Philipp Kaufmann, ÖGNI-Gründungspräsident
Mag. Gerald Wagenhofer, UBW Unternehmensberatung

Datum: 2.12.2016, um 09:00 Uhr

Ort:
Burghauptmannschaft Österreich Hofburg, Schweizerhof
1010 Wien

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Gerald Wagenhofer
+43 1 53649600
wagenhofer.gerald@burghauptmannschaft.at

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