Österreich gemeinsam zum Innovationsführer entwickeln

Novartis Österreich Präsident Zarkalis begrüßt Zukunftsstrategie „Life Sciences & Pharmastandort“ des BMWFW

Wien (OTS) - „Österreich kann bereits jetzt mit einer starken Life Sciences- und Pharma-Industrie punkten – nun soll darauf aufbauend das Land zu einem Innovationsführer in diesem Bereich werden“, sagte Novartis Österreich Präsident George Zarkalis anlässlich der Präsentation der „Zukunftsstrategie Life Sciences und Pharmastandort Österreich“. Zarkalis gratulierte dem zuständigen Staatssekretär Dr. Harald Mahrer und Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner stellvertretend für alle Stakeholder, die in den vergangenen Monaten an diesem wichtigen Prozess beteiligt waren. „Alle Beteiligten hatten ein gemeinsames Ziel vor Augen – den heimischen Standort zu stärken und die Bedeutung des Themas Innovation weiter hervor zu streichen“, so Zarkalis.

Die Pharmaindustrie beschäftigt derzeit direkt und indirekt 63.000 Menschen in Österreich. Sie trägt mit einer Bruttowertschöpfung von 9,6 Milliarden Euro zur Gesamtwirtschaft bei und steht damit für 2,8% des Bruttoinlandsprodukts. „Der direkte Beitrag der Branche zum BIP ist höher als jener von so wichtigen Wirtschaftsfaktoren wie der Gastronomie und Beherbergung. Das ist nun erstmals untersucht worden und zeigt das enorme Potenzial Österreichs im Life Science und Pharmabereich“, zeigte sich Zarkalis erfreut über die Daten, die Wirtschaftsprofessor Dr. Gottfried Haber präsentierte.

In der Zukunftsstrategie werden zentrale Themen wie beispielsweise die Personalisierte Medizin, die klinische Forschung sowie Produktion und Markt angesprochen. Auch werden Stärken und Schwächen des Standorts klar dargestellt. Besonders die Forschungsprämie könne als Stärke und wichtiger Wettbewerbsvorteil für die Innovations-Industrie nicht überbewertet werden, meinte Zarkalis. Jeder Ausbau dieses wichtigen Instruments sei zu begrüßen.

Als Entwicklungspotenzial bewerte das Strategiepapier das „restriktive und konservative Erstattungssystem“, da hier geringe Anreize für Innovationen bei Arzneimitteln gegeben würden. Daher werde eine interministerielle Arbeitsgruppe eingerichtet, die mit allen betroffenen Stakeholdern an einer Verbesserung der Situation arbeiten solle. „Ein stabiler, berechenbarer Heimmarkt sowie ein möglichst schneller und breiter Zugang zu innovativen Therapien sind für die Patienten von hoher Bedeutung“, erklärte Zarkalis. Die Bemühung der Bundesregierung, Österreich in eine Führungsposition im Bereich Innovation zu bringen, müsse vor allem bei diesen ankommen. Zarkalis: „Österreichische Patienten müssen die Möglichkeit haben, voll vom medizinischen Fortschritt, der möglicherweise sogar im eigenen Land entwickelt und produziert wird, zu profitieren.“

Zu Novartis Austria

Die österreichische Novartis Gruppe ist das größte Pharmaunternehmen des Landes und gliedert sich in die Geschäftsbereiche innovative Medikamente (Pharmaceuticals, Oncology), Generika (Sandoz) und Augenheilkunde (Alcon). Mit 70 laufenden klinischen Studien, die rund 1.200 Patienten einschließen, investiert Novartis stark in den Wissenschaftsstandort Österreich. Etwa 800 Mitarbeiter im Bereich Forschung & Entwicklung arbeiten täglich daran, mit wissenschaftlich fundierten Innovationen Krankheiten zu lindern oder zu heilen. Unsere therapeutischen Schwerpunkte liegen unter anderem auf den Bereichen Kardiologie, Onkologie, Neurologie, Dermatologie und Pulmologie. Novartis ist an vier Standorten in Österreich vertreten. In Wien, Kundl, Schaftenau und Unterach am Attersee sind mehr als 5.000 Mitarbeiter tätig und setzen sich dafür ein, die Gesundheit und Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Jeder 400ste Arbeitnehmer in Österreich arbeitet damit direkt oder indirekt für Novartis, was unser Unternehmen zu einem wichtigen Arbeitgeber in der Gesundheitsbranche macht. Am Tiroler Standort Kundl befindet sich der größte Entwicklungs- und Produktionsstandort der globalen Sandoz-Gruppe für Antibiotika und Biopharmazeutika. Am zweiten Tiroler Standort Schaftenau (Gemeinde Langkampfen) werden mittels Zellkultur-Technologie moderne Biosimilars und Hormone hergestellt. Auch der oberösterreichische Standort Unterach am Attersee ist als Kompetenzzentrum für injizierbare generische Onkologiemedikamente von globaler Bedeutung.

Weitere Informationen zum Unternehmen in Österreich finden Sie unter http://www.novartis.at

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Mag. Christian Thonke, M.A.
Unternehmenssprecher
E-Mail: christian.thonke@novartis.com
Tel.: +43 86657 – 0

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