OTS-Trendradar: So arbeiten Journalisten heute

Aktuelle Studie untersuchte, wie Österreichs Journalistinnen und Journalisten recherchieren und vor welchen Herausforderungen sie stehen – Videointerview mit APA-Chefredakteur Michael Lang

Unsere tägliche Arbeit als Verbreitungsservice zeigt uns den Mehrwert multimedialer Inhalte in Presseaussendungen deutlich: Seien es Fotos von handelnden Personen, Infografiken, die kompakt Zusammenhänge erklären, oder ein Videostatement im Krisenmanagement – die Umfrageergebnisse bestätigen, dass die Journalisten dieses Plus an Informationen gerne annehmen
Martina Wiesenbauer-Vrublovsky, Geschäftsführerin APA-OTS

Wien (OTS) - Mit dem Ziel, aktuelle Trends aufzuspüren, untersucht APA-OTS gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut meinungsraum.at zweimal jährlich relevante Themen der Medien- und Kommunikationsbranche. In der jüngsten Studie wurden 212 Journalistinnen und Journalisten aus Print, Online, Radio und TV nach ihrer journalistischen Arbeitsweise befragt.

„Objektive und unabhängige Berichterstattung“ reihen die Befragten auf den ersten Platz der größten journalistischen Challenges in den nächsten zwei Jahren. Das Prinzip „Check, Re-Check, Double-Check“ komme zunehmend zu kurz. Wie ändert sich das Rechercheverhalten und welche Quellen und welcher Content sind heute wichtig?

„Trotz Digitalisierung entspricht die Vorstellung vom Journalisten, der nur mehr online recherchiert, nicht wirklich den Tatsachen. Das zeigt die Umfrage deutlich. Die am häufigsten verwendeten Recherchetools sind zwar Suchmaschinen, aber dicht gefolgt von telefonischen und persönlichen Gesprächen bzw. Vor-Ort-Recherchen“, so APA-OTS Geschäftsführerin Martina Wiesenbauer-Vrublovsky. Wenn auch 78 Prozent der Befragten allgemein einen Relevanzgewinn von Sozialen Netzwerken sehen, rangiert dieser Bereich als Recherchequelle lediglich auf Platz 8 von 10. Knapp die Hälfte der Befragten gab hingegen an, auch Informationen aus den sozialen Netzwerken regelmäßig in ihre Berichterstattung einzubinden.

Die Presseaussendung als Recherchequelle ist auch künftig aus Redaktionen nicht wegzudenken. Lediglich zwei Prozent der Befragten gaben an, keine Presseaussendungen für ihre Arbeit zu nutzen. Auch die Nachfrage an Multimedia-Elementen ist in den vergangenen zwei Jahren gestiegen, insbesondere nach Livestreams. Immerhin 55 Prozent der Befragten nennen einen höheren Bedarf an Infografiken und Videos. Unsere tägliche Arbeit als Verbreitungsservice zeigt uns den Mehrwert multimedialer Inhalte in Presseaussendungen deutlich: Seien es Fotos von handelnden Personen, Infografiken, die kompakt Zusammenhänge erklären, oder ein Videostatement im Krisenmanagement – die Umfrageergebnisse bestätigen, dass die Journalisten dieses Plus an Informationen gerne annehmen“, so Wiesenbauer-Vrublovsky.

Zwei Drittel der befragten Journalistinnen und Journalisten zeigen sich mit der Zusammenarbeit mit Presseabteilungen zufrieden in fast allen Punkten. Der größte Verbesserungsbedarf wird in der aktiven Krisenkommunikation gesehen. 41 Prozent gaben an, dass Pressestellen bei der Reaktionszeit zulegen müssen, 38 Prozent wünschen sich bessere Erreichbarkeit.

Im Video-Interview spricht APA-Chefredakteur Michael Lang über die zentralen Fragestellungen der Umfrage.

Download der Umfrage-Ergebnisse: service.ots.at/trendradar 

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