Heinisch-Hosek/Brunner: Frauen Mut machen, einen Weg aus der Gewalt zu finden

SPÖ-Frauen informieren bei österreichweiten Aktionen über Hilfseinrichtungen in Österreich

Wien (OTS/SK) - In Europa ist jede dritte, in Österreich jede fünfte Frau von Gewalt in ihrem nahen Umfeld betroffen. „Wir wollen die Hilfseinrichtungen besser bekannt machen und Frauen Mut machen, einen Weg aus der Gewalt zu finden“, sagten heute SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

In den „16 Tagen gegen Gewalt“ vom 25. November bis 10. Dezember 2016 führen die SPÖ-Frauen in ganz Österreich Straßenaktionen unter dem Motto „Gewaltschutz: Mit Sicherheit in Ihrer Nähe“ durch. Hingewiesen wird dabei auch auf die Frauenhelpline 0800 222 555, die rund um die Uhr erreichbar ist. Unter www.bmgf.gv.at/home/femHelp_App kann man auf der Homepage des Frauenministeriums wichtige Kontaktnummern in ganz Österreich direkt aufs Handy herunterladen.

Heinisch-Hosek wies bei dieser Gelegenheit auf die Strafrechtsnovelle hin, die Anfang des Jahres in Kraft getreten ist. „Erinnern wir uns an die Diskussionen, die es damals gab. Männer aus rechtsgerichteten Parteien haben am lautesten geschrien, um ein solches Gesetz zu verhindern. Nunmehr ist deutlich geworden: Sexualisierte Gewalt ist kein Kavaliersdelikt. Auch Cybermobbing ist jetzt strafbar. Es ist wichtig, dem Hass im Netz, von dem insbesondere Frauen betroffen sind, Grenzen zu setzen“, so Heinisch-Hosek.

Im Juli 2016 wurde eine weitere wichtige Neuerung im Gewaltschutz beschlossen. Teil dieser Novelle ist ein Betretungsverbot für Schulen und Kindergärten, wenn kein Betretungsverbot für die Wohnung verhängt wurde. Darüber hinaus ist das Tätergespräch, bei dem dem Gefährder die Konsequenzen seiner Handlung vor Augen geführt werden, verpflichtend.

„Viele Frauen scheuen sich davor, Hilfe zu rufen, wenn der Täter der Partner oder ein naher Angehöriger ist. Wir wollen Frauen stärken und ihnen sagen: Es gibt einen Weg aus der Gewalt“, so Heinisch-Hosek und Brunner. (Schluss) sc/mp

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