VP-Gaggl: Fazit des gestrigen Baugipfels - Günstiger Bauen, günstiger Wohnen!

Wirtschaft und Häuselbauer leiden unter Auflagen im Wohnbauförderungsgesetz, Vereinfachung kurbelt Bauwirtschaft an, senkt nachhaltig Mieten und schafft Anreize für Häuselbauer

Klagenfurt (OTS) - "Der gestrige Baugipfel hat erneut gezeigt, dass die Bauwirtschaft und Häuslbauer massiv unter den kostenspieligen Auflagen des Wohnbauförderungsgesetzes leiden. Wir brauchen weniger Auflagen, klare Gesetze. Das kurbelt die Bauwirtschaft an, schafft Arbeitsplätze, senkt die Mieten nachhaltig und bewirkt den Anreiz, Eigentum zu schaffen", fast VP-LAbg. Herbert Gaggl die zentralen Inhalte des Baugipfels der Kärntner Bauwirtschaft zusammen. Derzeit fordere das Wohnbauförderungsgesetz Baumaßnahmen ein, die weit über Energieeffizienz hinausgehen, wie beispielsweise Zwangsbelüftgungsanlagen. Diese verteuern das Bauen und die künftige Instandhaltung von Wohnbauten. Daher würden laut Gaggl auch 80 % der Häuselbauer auf die Wohnbauförderung verzichten. „Die Bürger agieren mit Hausverstand: Sie bauen nicht teurer, nur um eine Förderung zu erhalten“, weist Gaggl hin. Neben der enormen Bürokratie, erfolge die Auftragsvergabe viel zu kurzfristig, was eine langfristige Planung für Unternehmer unmöglich macht. "Dabei würde längerfristig geplantes Ausschreiben technische und vor allem finanzielle Vorteile für die Bauwirtschaft bringen und die wichtige Beschäftigung gewährleisten", erläutert Gaggl. Gerade die Bauwirtschaft schaffe viele Arbeitsplätze, "oder um es mit den Worten von Horst Anhell zu sagen:
Je mehr Fundament, desto mehr Arbeitsplätze danach", zitiert Gaggl. Die Reform des Wohnbauförderungsgesetzes müsse laut Gaggl rasch erfolgen, um ein Mietensenkungsprogramm für Kärnten umzusetzen und vor allem um die sozialen Ausgaben für die Wohnbeihilfe zu reduzieren. „Zu viele Vorschriften verteuern den Bau und damit die Mieten, wodurch auch die Wohnbeihilfen steigen. Dass ist ein Teufelskreis und nicht der richtige Weg. Günstig bauen und günstiger Wohnraum müssen wieder möglich werden, um nachhaltig leistbare Mieten zu sichern und auch um Anreize für die Schaffung von Eigentum zu forcieren", so Gaggl abschließend. (Schluss)

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