Mitterlehner: Zukunftsorientierte Ausrichtung im Bereich Forschung und Wissenschaft

Wissenschaftsminister zum Budget im Nationalrat

Wien (OTS) - Trotz schwieriger Jahre durch die Wirtschaftskrise wurden die Bereiche Wissenschaft und Forschung gut dotiert, und es wurde ihnen ein überdurchschnittlicher Stellenwert eingeräumt. Das sagte heute, Vizekanzler Wissenschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner bei der Budgetdebatte zum Kapitel Wissenschaft und Forschung. Er zeigte sich insgesamt optimistisch, dass die angestrebten zwei Prozent BIP-Anteil für den tertiären Sektor auch erreicht werden.

In den letzten zehn Jahren sei man mit einer dynamischen Steigerung – konkret um mehr als 100.000 - der Studierendenzahlen konfrontiert. Während der Zugang an den Unis stagniere, verzeichneten vor allem die Fachhochschulen und die Privatuniversitäten (37 Prozent) große Zugangsraten, das sei eine gewollte Entwicklung, weil es die Universitäten entlaste. Bis 2018 sollen insgesamt 50.000 Personen an einer Fachhochschule studieren. "Wir sind hier am richtigen Weg, die Wirtschaft braucht diese Absolventen."

Wichtig sei für die Universitäten Planungssicherheit, hob Mitterlehner die Leistungsvereinbarungsperiode 2016 bis 2018 hervor, für die es 615 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln für die österreichischen Universitäten gebe. Bei der Dotierung sei man auf gutem Weg und liege über anderen europäischen Ländern. Mitterlehner hob zudem die von der BIG bereitgestellten 200 Millionen Euro für Renovierungen hervor. Der Wissenschaftsminister sprach zudem die erhöhten Mittel betreffend Bauinvestitionen bei Klinikbauten, etwa dem AKH-Wien an.

Es gebe auch erste Ansätze, die Studienplatzfinanzierung vorzubereiten. Diese soll festlegen, wie viel Geld pro Studienplatz pro Fach zur Verfügung steht. Mitterlehner verwies auf das Projekt "Zukunft Hochschule", das beispielsweise den Abgleich des Studienangebots zwischen den Hochschulen und die Weiterentwicklung des Fachhochschulsektors vorsieht.

Auch bei der Forschung habe es in den letzten Jahren beträchtliche Steigerungen gegeben, die Finanzierung sei auf sichere Grundlagen gestellt worden. Zur weiteren Förderung der Grundlagenforschung habe man die Forschungsmilliarde beschlossen. Ziel sei beispielsweise, Spin-offs zu forcieren. Auch eine Planungswerkstatt für Open Innovation sei geplant. "Unsere Ausrichtung im Bereich Forschung und Wissenschaft ist zukunftsorientiert", schloss der Wissenschaftsminister.
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