Karlheinz Töchterle: Erfreulicher Ausblick für Wissenschaft und Forschung

ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher unterstreicht bei der Budgetdebatte im Parlament Budgetsteigerungen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Einen „erfreulichen Ausblick für Wissenschaft und Forschung“ konstatierte ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Abg. Dr. Karlheinz Töchterle bei der heutigen Debatte zum Wissenschafts- und Forschungsbudget 2017 im Parlament. „Sowohl die Hochschulen als auch die Forschungseinrichtungen sind – was die öffentliche Hand betrifft – sehr gut finanziert“, verwies Töchterle auf internationale Vergleiche, insbesondere die jüngsten Eurostat-Daten: Österreich liegt demnach mit einer Forschungsquote von 3,07 Prozent (Anteil am BIP) hinter Schweden bereits auf Platz zwei in der EU – deutlich über dem EU-Durchschnitt von 2,04 Prozent und vor innovationsstarken Ländern wie etwa Finnland, das Österreich nun überholt hat. „Das ist eine sehr positive Entwicklung, die uns durchaus stolz machen aber keinesfalls dazu veranlassen kann, in unseren Anstrengungen nachzulassen.“

Es gehe natürlich „um mehr Geld, aber auch um einen zielgerichteten Einsatz der Mittel und entsprechende Rahmenbedingungen“, so Töchterle weiter. In diesem Zusammenhang begrüßte der ÖVP-Wissenschaftssprecher den einstimmigen Beschluss der Universitätenkonferenz zu flächendeckenden Aufnahmeverfahren, der Anfang des Monats in St. Gilgen gefasst wurde. Es werde nun „entscheidend sein, die grundsätzlich von allen begrüßte Studienplatzfinanzierung zu implementieren“. Nur so werden eine stimmige Planung, ein einigermaßen auf die Studierenden abgestimmtes Angebot und eine entsprechende Betreuung möglich sein. Der ÖVP-Wissenschaftssprecher nannte in seiner Rede weiters den Ausbau und die erhöhte Finanzierung der stark nachgefragten Studienplätze an Fachhochschulen, 2017 stehen zusätzlich 13 Millionen Euro zur Verfügung.

Auch die Forschungseinrichtungen können in den kommenden Jahren mit steigenden Budgets planen. Dabei unterstrich Töchterle insbesondere auch die mit der zuletzt präsentierten „Forschungsmilliarde“ in Aussicht gestellten zusätzlichen Mittel, die dem dringenden Bedürfnis Rechnung tragen, das Budget des Wissenschaftsfonds FWF merklich aufzustocken. Für den FWF und damit einen zentralen Träger der Grundlagenforschung ist eine sukzessive Steigerung von derzeit 184 Millionen auf 290 Millionen Euro jährlich vorgesehen. Auch das Budget der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) steigt, in der Leistungsvereinbarungsperiode 2015 bis 2017 konkret um 17 Prozent. Jährlich stehen der Akademie damit 105 Millionen Euro zur Verfügung. 2017 erfolgt zudem eine Stärkung der Schwerpunkte Life Sciences und Quantenphysik, dafür gibt es zusätzlich fünf Millionen Euro. Ein Budgetplus gibt es weiters für das IST Austria, wo 2017 die zweite Ausbaustufe (bis 2026) erfolgt.
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