Erfolgsideen für den Standort Österreich: Diskussion mit Wolfgang Clement und Außenminister Kurz

Bei einer Veranstaltung der IV NÖ über „Erfolgsideen für unser Land“ diskutierten die beiden Politiker über Maßnahmen, die Deutschland als Wirtschaftsstandort nach vorne gebracht haben

Wien (OTS) - „Was können wir von anderen Staaten lernen?“ Dieser Frage widmete sich die In-dustriellenvereinigung Niederösterreich am 23. November im Novomatic Forum in Wien in einer hochkarätigen Runde. „Genau wie es Hidden Champions auf der Un-ternehmensebene gibt, gibt es auch Hidden Champions unter den Wirtschaftsstan-dorten. Und genau an diesen Ländern sollten wir uns orientieren“, erklärt IV NÖ-Präsident Thomas Salzer zu Beginn der Veranstaltung.

Aufgrund der thematischen Ausrichtung der Veranstaltung war auch Sebastian Kurz, Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres, zu Gast, der im Rah-men der Initiative „Welt.Wirtschaft.Österreich“ des Außenministeriums über das Bot-schaftsnetzwerk standortrelevante „Best Practice“-Beispiele aus anderen Ländern in Österreich sichtbar macht und zur Diskussion stellt. „Einer meiner Schwerpunkte ist es, das weltweite Netzwerk des Außenministeriums stärker in den Dienst der Wirt-schaft zu stellen. Wir wollen unsere Botschaften deshalb auch dazu nutzen, um Ideen für Österreich zur Diskussion zu stellen, die andere Länder bereits wettbe-werbsfähiger gemacht haben. Bei meinen Auslandsreisen sehe ich oft, was andere Länder erfolgreich macht und davon können wir lernen,“ so Kurz.

Die Keynote hielt an diesem Abend der ehemalige deutsche Bundesminister Dr. h. c. Wolfgang Clement. Als Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit war Clement maßgeblich für jene Reformen verantwortlich, von denen Deutschland bis heute profitiert. „Deutschland hat gezeigt, dass man auch aus schwieriger Lage durch Re-formen wieder wettbewerbsfähig werden kann. Wichtige Treiber für mehr Wachstum und neue Arbeitsplätze sind attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen, bei-spielsweise im steuerlichen Bereich, aber auch durch Entbürokratisierung oder die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Zentral ist weiters ein leistungsfähiges Bil-dungswesen. Die beste Arbeitsmarktpolitik ist heute mehr denn je: Bildung, Bildung, Bildung!“, so Clement.

Präsident Thomas Salzer plädierte im Rahmen seines Inputs einmal mehr für die wirtschaftliche Öffnung Europas und gegen eine Abschottung einzelner Länder: „Der österreichische Markt alleine wäre viel zu klein, um den Wohlstand zu sichern und Wachstum zu erzielen – deswegen müssen wir an unserer hohen Exportorien-tierung festhalten. Niederösterreich ist mit einem Exportvolumen von über 20 Milli-arden Euro das zweitwichtigste Exportbundesland. Auf dieser Position sollten wir uns aber nicht ausruhen und müssen ein Umfeld gestalten, das uns erlaubt die Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, um im internationalen Wett-bewerb mithalten zu können“, so Salzer.

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