Altersvorsorge 2.0: Die gesetzliche Pension hat ausgedient

Salzburg (ots) - Die gesetzliche Altersvorsorge kann in Zukunft nicht mehr halten, was sie einst versprach. Dieses Jahr feiert sie ihren 60. Geburtstag. Bei ihrer Einführung galt sie als Meilenstein für die soziale Sicherung in Österreich. Heute ist sie selbst reif für die Pension "Die gesetzliche Pensionsversicherung kann in Zukunft nur noch die Basis und Grundversorgung darstellen." ist sich Finanzexperte Ingo Linn, Vorstandsvorsitzender der EFS-AG sicher. "Ohne einen zusätzlichen, selbst finanzierten Teil kann nicht mehr von guter, ausreichender oder sogar qualitativer Sicherung gesprochen werden." Als Finanzdienstleistungsunternehmen beschäftigt sich die EFS-AG seit 15 Jahren mit dem Thema Altersvorsorge. "Die Finanz-dienstleistungsbranche befindet sich in einer Situation, in der sie die Bevölkerung aufklären muss, damit es allen auch im Alter gut geht." Ingo Linn hat den Informationsauftrag mit seinem Unternehmen angenommen. "Die Vorsorgeproblematik potenziert sich pro Altersdekade ab 40 abwärts. Wenn die um 1970 geborenen ein ernsthaftes Pensionsversicherungsproblem bekommen werden, so wird es für die heutigen Dreißigjährigen umso schlimmer. Und da die Lebenserwartung in Europa immer weiter steigt, werden unsere Kinder, mit einer Perspektive von 80-90 Jahren Lebenszeit, vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe stehen."

Grundsätzlich gilt nach wie vor: Wer im Laufe seines Berufslebens viel in die gesetzliche Pensionsversicherung einbezahlt hat, wer also auf viele Arbeitsjahre zurückblicken kann und stets gut verdient hat, bekommt im Alter eine entsprechend hohe Pension.

Aber der demografische Wandel hat Konsequenzen und belastet die sozialen Sicherungssysteme. Standen 2014 100 Erwerbstätigen 62 Pensionsbezieher gegenüber, so wird diese Zahl bis zum Jahr 2060 auf ca. 85 Pensionisten ansteigen.

"Es gilt mehr und mehr, Aufklärungsarbeit zu leisten und lösungsorientiert die immer schwerwiegender werdende Problematik anzugehen." Ingo Linn, von der EFS-AG ist sich sicher: "In der Zukunft wird sich die oft zitierte Schere noch weiter öffnen: Wer heute wenig verdient, kann nur wenig in die Gesetzliche Altersversorgung einzahlen. Viele Menschen steuern direkt in die Altersarmut. Insbesondere in dieser Bevölkerungsschicht haben Unternehmen wie die EFS-AG einen sozialpolitischen Auftrag. Hier gilt es zu überprüfen, welche gesetzlichen Zuschüsse und Zulagen beantragt werden können, um aus vielleicht wenig zur Verfügung stehenden Mitteln das Optimale zu schaffen."

Aber auch auf die Besserverdienenden wird seiner Meinung nach ein immenses Problem zukommen. "Diejenigen, die noch viel in die gesetzliche Altersvorsorge für die heutige Versorgung anderer Menschen einzahlen, werden realisieren, dass für sie selbst weniger und weniger einbezahlt werden kann, weil die Beitragszahler abnehmen."

Wer im Alter seinen verdienten Lebensabend also ohne finanzielle Probleme genießen möchte, wird ohne eine private Vorsorge nicht auskommen und damit sollte man lieber heute als morgen beginnen.

Rückfragen & Kontakt:

Markus Hagewald
PRM Prestige & Reputation GmbH
Nürnbergerstraße 13, 10789 Berlin
Mail: mh@p-reputation.com
Tel.: 030/ 25742861

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | EUN0001