Karin Kadenbach: Wildtiere akut vom Aussterben bedroht

Europäisches Parlament setzt sich gegen den illegalen Handel geschützter Pflanzen- und Tierarten ein

Wien (OTS/SK) - Der illegale Artenhandel bedroht die Biodiversität und führt dazu, dass einige Wildtiere akut vom Aussterben bedroht sind. Das Plenum des EU-Parlaments stimmt heute hierzu über einen Bericht ab. Dieser fordert einheitliche europaweite Strafen, um diesen viertgrößten illegalen Handel weltweit zu bekämpfen. „Der Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen ist ein schweres Vergehen, das mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Europol sollte diese Verbrechen als schwere organisierte Verbrechen handhaben, hat derzeit aber nicht die Befugnis dafür. Genau das fordern wir nun in unserem Bericht“, so SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach, Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit im Europäischen Parlament. ****

Besondere Dringlichkeit hat die Bekämpfung des Elfenbeinhandels, denn jede Viertelstunde wird ein Elefant durch Wilderei getötet. „Ich stelle mir die Frage: Ist Schmuck aus Elfenbein wirklich nötig? Es wird bald keine wildlebenden Elefanten mehr geben, wenn wir nichts gegen den Elfenbeinhandel unternehmen“, so Kadenbach.

Schätzungen zufolge werden jährlich Gewinne von bis zu 20 Milliarden Euro mit illegalem Artenhandel erreicht und stellt damit eines der lukrativsten organisierten Verbrechen der Welt dar. (Schluss) bj

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