Schieder: Demokratie und Freiheitsrechte sind nicht verhandelbar – Unterstützung für das kurdische Volk

Veranstaltung mit Thomas Schmidinger und KurdInnenvertreterInnen und Wiener Bildungsakademie im SPÖ-Parlamentsklub Veranstaltung mit Thomas Schmidinger und KurdInnenvertreterInnen und Wiener Bildungsakademie im SPÖ-Parlamentsklub

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Veranstaltung des SPÖ-Parlamentsklubs betonte SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder die Verbundenheit zu „unseren kurdischen Freundinnen und Freunden“ und unterstrich einmal mehr „die breite Unterstützung seitens der SPÖ“. „Es sind die kurdischen Strukturen, die wir fördern müssen. Es sind die KurdInnen, die eine säkulare, moderne, weltoffene Struktur erhalten, in der religiöse Toleranz und Gleichstellung gelebt werden. Es gibt, wie die Dokumentation von Thomas Schmidinger deutlich zeigt, genug Lösungsansätze für nachhaltige und friedliche Strukturen“, so Schieder am Mittwoch Abend im Parlament. „Mein Appell ist also:
Helfen wir fokussierter diesen Strukturen, wo es notwendig und möglich ist“, so Schieder. ****

Anlass für die Veranstaltung ist die Ausstellungseröffnung zu den Bildern von Thomas Schmidinger, die er auf seinen Besuchen von Jänner 2013 bis heute in der Region Rojava gemacht hat. Die Bilder von Schmidinger wurden bereits im Europäischen Parlament auf Initiative des sozialdemokratischen EU-Abgeordneten Josef Weidenholzer letzten Sommer präsentiert. „Die Ausstellung im Europäischen Parlament hat für unglaubliche Reaktionen seitens der Türkei geführt“, so Schmidinger. Ihm ging es vor allem darum die Vielfalt und die unterschiedlichen Vorstellungen der kurdischen Akteure in der Region Westkurdistan festzuhalten. „Die Ausstellung zeigt nicht nur den politischen sondern auch den gesellschaftspolitischen Wandel“, so Schmidinger. In diesem Zusammenhang verweist Schmidinger auf die eigenen Strukturen, die aufgebaut wurden. Als Beispiel nannte er eine eigene kurdische Polizei, Armee und ganz besonders eine eigene Frauenarmee. Die Region leide derzeit an der politischen und ökonomischen Ausgrenzung durch die Türkei.

Senol Akkilic, der als Vertreter der Wiener Bildungsakademie am Podium saß, betonte das klare Ziel der Wiener Bildungsakademie: „Wir wollen Frieden schaffen, denn diese kriegerischen Auseinandersetzungen werden zu keiner friedlichen Lösung führen!“ Feykom-Vertreter Jean Kepez, appellierte an die TeilnehmerInnen, dass man nicht über Rojava reden kann ohne über die aktuelle politische und gesellschaftspolitische Situation in der Türkei reden kann. „Die kurdische Bewegung muss unterstützt werden, damit die Region demokratisiert werden kann. Wir sind Vorbild für andere“, so Kepez. (Schluss) rm

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