Nationalrat – Schopf/Gusenbauer-Jäger/Ecker: Investitionen in Menschen und nicht in Hektar

Landwirtschaftsbudget wichtig für Kommunen und ländlichen Raum

Wien (OTS/SK) - In der Nationalratssitzung am Mittwoch wurde das Budget für Land-, Forst- und Wasserwirtschaft debattiert. Die SPÖ-Abgeordneten Walter Schopf, Marianne Gusenbauer-Jäger und Cornelia Ecker freuen sich zwar über das ausgeglichene Budget, geben jedoch zu bedenken, dass die Menschen und nicht Hektar und Großbetriebe im Vordergrund stehen. ****

Schopf fordert, dass der Finanzpolizei zusätzliche Planstellen zu Verfügung gestellt werden müssen. „Zustände wie erst kürzlich im Umfeld der Bundesforste aufgedeckt, müssen durch verstärkte Kontrollen verhindert werden. Arbeitsbedingungen fernab von heimischen Standards sind zu vermeiden“, so der Abgeordnete.

„Menschen im ländlichen Raum, gerade Bauern sind auf das Budget und die Förderung angewiesen“, erklärt Gusenbauer-Jäger. Sie lobt außerdem die Einigung rund um den Finanzausgleich, da durch die Aufgabenorientierung nun Gemeinden direkt Geld, etwa für kommunale Infrastruktur, bekommen.

Ecker spricht die sinkenden Einkommen der Bergbauern an. „Von allen Bauern sind 40% Bergbauern, jedoch wird oft übersehen, dass gerade bei Kleinstbetrieben die Situation erschreckend ist“, so die Abgeordnete. „Wir brauchen Investitionen in Menschen und Arbeitsplätze und nicht in Hektar und Großbetriebe“, stellt sie klar. Abschließend wünscht sich Ecker einen höheren Anteil an Bio-Bauern, der derzeit bei 18% aller Landwirte liegt. (Schluss) jab

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