Gahr zu italienischem Verfassungsreferendum: Aussprache zeigt differenzierte Sichtweise

Senatoren Zeller und Peterlini sprachen mit Südtirolsprechern – Südtirol-Ausschuss verfolgt Entwicklung in Italien und trägt Sorge, dass Autonomie nicht beschnitten wird

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Anlässlich des Referendums zur italienischen Verfassungsreform am 4. Dezember fand heute im Parlament eine Aussprache der Südtirol-Sprecher mit dem Verfassungsexperten Senator DDr. Karl Zeller und dem ehemaligen Senator Dr. PhD Oskar Peterlini statt. "Die Verfassungsreform wird derzeit in ganz Italien kontroversiell diskutiert. Niemand kann sagen, wie das Referendum am 4.12. ausgehen wird. Der parlamentarische Südtirol-Ausschuss verfolgt die Entwicklung genau und wird dafür einstehen, dass Österreich die Schutzfunktion für Südtirol auch in Zukunft einnimmt", so der Obmann des Südtirol-Ausschusses und ÖVP-Südtirolsprecher Abg. Hermann Gahr.

Die zur Debatte stehende Verfassung hat einen stark zentralistischen Charakter, die Südtiroler Autonomie soll davon jedoch ausgenommen sein. "Für den parlamentarischen Südtirol-Ausschuss ist eines klar:
Die Autonomie in Südtirol ist in ganz Europa und auch weltweit ein Vorzeigemodell, wie Minderheitenschutz funktionieren kann. Österreich wird mit der Schutzfunktion auch weiterhin dafür Sorge tragen, dass die Autonomie nicht beschnitten wird“, so Gahr abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0008