VP-Schwarz: Wahlfreiheit im Bildungsbereich muss erhalten bleiben

Unverständlich, warum jeglicher Schulneubau als verschränkte Ganztagsschule geführt werden muss – Anliegen der Familien sind Rot-Grün nichts wert

Wien (OTS) - „Oberstes Ziel muss es sein, beim Bildungsangebot die Vielfalt zu bewahren, die Wahlfreiheit zu garantieren und nicht ein Modell zu bevorzugen. Aber genau das macht die Stadt Wien“, so ÖVP Wien Bildungssprecherin Gemeinderätin Sabine Schwarz in der heutigen Debatte des Wiener Gemeinderates hinsichtlich der Ausschreibung des Baus einer Volksschule in der Leopoldstadt.

„ Es ist nicht nachvollziehbar und völlig unverständlich, warum jeglicher Schulneubau als verschränkte Ganztagsschule geführt werden muss und offene Formen der Nachmittagsbetreuung bei Neubauprojekten nicht angeboten werden. Es ist nicht die Aufgabe der Stadt Wien zu beurteilen, wo sich die Kinder am besten entfalten können“, so Schwarz weiter. Im vorliegenden Fall im zweiten Bezirk in der Region U2-Achse gebe es bereits drei verschränkte Ganztagsschulen, eine weitere werde gebaut, eine werde gerade umgewandelt und eine offene Volksschule werde aufgelassen. „Das ist alles andere als Wahlfreiheit für die Familien, sondern eine gezielte Bevormundung“, so Schwarz.

„Wir haben daher heute einen Antrag eingebracht, damit sichergestellt wird, dass die Wahlfreiheit, sein Kind in einer anderen Schulform als einer Ganztagsschule wohnortnahe unterzubringen, auch in Zukunft möglich ist. Zudem sollte das Gesetz dahingehend geändert werden, dass die Entscheidung über die Führung ganztägiger Schulformen nicht der Wiener Landesregierung obliegt, sondern dem jeweiligen Schulkollegium. Die rot-grüne Ablehnung dieses Antrags zeigt ganz klar und deutlich, was der rot-grünen Stadtregierung die Interessen der Familien wert sind. Nämlich gar nichts“, so Schwarz abschließend.

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