Nationalrat – Königsberger-Ludwig/Vogl/Knes: Menschen im Mittelpunkt der Gesundheitspolitik

Versorgungszentren wichtig für Gesundheitssystem – Verlässliche Zahlen bei Lebensmittelsicherheit für Sensibilisierung – Prävention durch betriebliche Gesundheitsförderung

Wien (OTS/SK) - In der Nationalratssitzung am Mittwoch haben SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung Ulrike Königsberger-Ludwig, SPÖ-Abgeordneter Markus Vogl und SPÖ-Abgeordneter Wolfgang Knes das Budget für den Bereich Gesundheit und Frauen im Bundesfinanzgesetz 2017 begrüßt. „Gesundheitspolitik soll und muss immer den Menschen in den Mittelpunkt stellen“, stellten die SPÖ-Abgeordneten einig klar. ****

„Unser Gesundheitssystem gehört zu den weltbesten, jedoch gibt es auch bei uns Schwachstellen, die es im Sinne der PatientInnen zu beseitigen gilt“, erklärte SPÖ-Abgeordnete Königsberger-Ludwig und verwies dabei unter anderem auf Probleme im Bereich der hausärztlichen Versorgung. Die primären Versorgungszentren seien nun eine der Antworten, um die flächendeckende Versorgung zu garantieren, so Königsberger-Ludwig. „Die Zusammenarbeit in den Versorgungszentren ist wichtig, um die Herausforderungen an das Gesundheitssystem in den nächsten Jahren bestmöglich zu meistern“, betonte die SPÖ-Abgeordnete.

SPÖ-Abgeordneter Markus Vogl zeigte sich erfreut über die Wirkungsorientierungsziele zur Lebensmittelsicherheit im Gesundheitsbudget. „Investitionen im Bereich der Lebensmittelsicherheit sind in Österreich, mit unserem hohen Biomarktanteil, natürlich sehr wichtig“, stellte Vogl klar und verwies dabei auch auf die Wichtigkeit von statistischen Erhebungen zu diesem Thema. „Wir brauchen verlässliche Zahlen, um die Bewusstseinsbildung zu fördern und uns konstant weiterzuentwickeln“, so der SPÖ-Abgeordnete.

„Wir sollten auch mehr Verantwortung im Bereich der Prävention übernehmen“, betonte SPÖ-Abgeordneter Wolfgang Knes und verwies dabei auf die betriebliche Gesundheitsförderung in Unternehmen. „Das Start-up-Paket für Industriefirmen und auch für Kleinunternehmen ist ein Beispiel für einen erfolgreichen Schritt zur Gesundheit im Arbeitsalltag“, erklärte Knes. Der SPÖ-Abgeordnete forderte auch eine Erhöhung im Gesamtbudget für das Frauenministerium, da 92 Prozent davon alleine für Fixkosten verwendet werden müssen. (Schluss) bj/mr

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0021