Preiner: SPÖ will mehr Verteilungsgerechtigkeit in der Landwirtschaft

SPÖ-Agrarsprecher forderte höhere Förderungen des Arbeitskräfteeinsatzes statt der Flächenförderung

Wien (OTS/SK) - „Die SPÖ will mehr Verteilungsgerechtigkeit in der Landwirtschaft, um die schwierige Situation der BergbäuerInnen und NebenerwerbslandwirtInnen insgesamt zu verbessern“, betonte SPÖ-Agrarsprecher Erwin Preiner in seiner Rede im Rahmen der Budgetdebatte heute im Parlament. Der Grüne Bericht 2016 zeige deutlich eine Entwicklung der bäuerlichen Einkommen nach unten. „Die Einkommen der ländlichen Betriebe sind um 17 Prozent im letzten Jahr zurückgegangen“, so Preiner, von diesem Einkommensrückgang seien insbesondere BergbäuerInnen und NebenerwerbslandwirtInnen betroffen. ****

Daher fordere die SPÖ im Sinne einer nachhaltigen Verteilungsgerechtigkeit schon seit langem eine Abkehr der derzeit üblichen Flächenförderung hin zur Förderung des Arbeitskräfteeinsatzes. Mehr Verteilungsgerechtigkeit ist auch im Programm für ländliche Entwicklung als eines der wesentlichen Ziele definiert. Neben dem Einkommensrückgang hat die österreichische Landwirtschaft vor allem im letzten Jahr mit unterschiedlichen Wetterkapriolen zu kämpfen. „Durch Frost und Hagel mussten die österreichischen Bauern und Bäuerinnen, insbesondere im Osten des Landes einen Einkommensrückgang von bis zu 80 Prozent hinnehmen“, so Preiner. Umso wichtiger sei es, dass „die Bundesregierung hier mithilfe des Katastrophenfonds eingesprungen ist“.

Preiner verwies in seiner Rede außerdem auf den gestrigen Ministerratsbeschluss, von dem 80 Prozent der Bäuerinnen und Bauern profitieren werden. Dieser Beschluss erlässt diesen 80 Prozent der BäuerInnen zumindest für ein Quartal die Sozialversicherungsbeiträge. „Das ist gerecht und sozial verträglich“, so Preiner.

Seine Budgetrede schloss der SPÖ-Agrarsprecher mit der Forderung, wonach die Bio-Landwirtschaft mehr unterstützt werden soll. 2016 haben immerhin 2000 herkömmliche Betriebe auf Bio-Landwirtschaft umgestellt.
„Qualität vor Quantität, sowie mehr Verteilungsgerechtigkeit. Das ist klares Ziel der SPÖ“, so Preiner. (Schluss) rm

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