Ausbau der E-Mobilität nur mit mehr Ökostrom sinnvoll

E-Autos dürfen nicht vom importierten Atom- und Kohlestrom abhängig werden

Wien (OTS) - Damit das heute von Umweltminister Andrä Rupprechter und Verkehrsminister Jörg Leichtfried vorgestellte E-Mobilitätspaket tatsächlich einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Versorgungssicherheit in Österreich leisten kann, muss der zusätzliche Strombedarf für die neuen E-Autos aus Ökostromanlagen kommen. „Wer mehr E-Mobilität will, muss auch die Rahmenbedingungen für den Ökostromausbau endlich wieder positiv ausrichten. Daher muss die Ökostromgesetz-Novelle jetzt endlich umgesetzt werden, wir brauchen die Biogas- und Biomasseanlagen in einem Energiesystem der Zukunft mehr denn je. Daran führt kein Weg vorbei“, fordert Josef Plank, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes. In den vergangenen Jahren ist der Stromimport aus Deutschland und Tschechien deutlich angestiegen, immer mehr Kohle- und Atomstrom deckt damit den Stromverbrauch in Österreich. „Grundsätzlich ist die verstärkte Förderung der E-Mobilität eine gute Sache, aber nur wenn der Strom tatsächlich auch aus erneuerbarer Energie bereitgestellt wird. Damit wir uns vom klimakillenden Kohlestrom und vom hochriskanten Atomstrom befreien können, müssen alle Ökostromtechnologien in Österreich weiter ausgebaut werden“, erklärt Plank. „Insbesondere auch die über das ganze Jahr verlässlich verfügbaren, rohstoffgetriebenen Ökostromanlagen, die mit Biogas und fester Biomasse betrieben werden. Bei Biogas und fester Biomasse ist das Speicherproblem längst gelöst, diese Systeme liefern auch in dunklen kalten Winternächten mit voller Kraft Ökostrom ins Stromnetz und leisten einen wertvollen Beitrag zur Versorgungssicherheit.“

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