Nationalrat: Hechtl und Kucher loben Leistung und Qualität des Gesundheitssystems

Reformen faktenbasiert angehen – Keck betont Bedeutung des Tierschutzes

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Abgeordneten Johann Hechtl und Philip Kucher haben sich in der Debatte über das Gesundheitsbudget zufrieden gezeigt mit den geplanten Erhöhungen der Mittel; sie stellen dem heimischen Gesundheitssystem – Leistung und Qualität seien international im absoluten Spitzenfeld - und der Arbeit von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser ein sehr gutes Zeugnis aus. Zugleich müsse man aber die geplanten Reformen, Stichwort Primärversorgungszentren, angehen, und zwar, wie Kucher einforderte, faktenbasiert. Auf das Tierschutzbudget, das auch zum Gesundheitsministerium ressortiert, ging SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck näher ein. Er ist sicher, dass der Tierschutz einen hohen Stellenwert hat und auch in Zukunft haben wird. ****

SPÖ-Abgeordneter Johann Hechtl ist überzeugt, dass die ÖsterreicherInnen stolz sein können auf ihr Gesundheitssystem, weil es sehr gute Leistungen und Qualität bietet und für jede und jeden offen ist, unabhängig vom Einkommen. Mit dem Budget für das kommende Jahr werde diese Qualität sichergestellt. Hechtl hob hier die Dotierung des Zahngesundheitsfonds mit 80 Mio. Euro hervor, aus dem die Gratiszahnspange finanziert wird. Großes Vertrauen hat Hechtl in Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser: "Sie ist die Politikerin, die auf unser Gesundheitssystem schaut und sicherstellt, dass es ausreichend finanziert ist."

SPÖ-Technologiesprecher Philip Kucher sieht das Gesundheitswesen vor großen Herausforderungen und weitreichenden Veränderungen. Dass internationale Forscherteams schon an Organdruckverfahren arbeiten, lasse erahnen, wohin die Reise geht, so Kucher. Worum es ihm geht, machte er auch klar: "Dass der medizinische Fortschritt allen zugutekommt."

Im internationalen Vergleich steht Österreich zweifellos gut da, trotzdem müsse man über Wartezeiten, Öffnungszeiten, Kampf gegen Zweiklassenmedizin und die Situation der Hausärzte am Land reden. Das Gesundheitsbudget werde steigen, "das ist wichtig, genauso wichtig sind Reformen", so Kucher. Hier seien insbesondere die Primärversorgungszentren zu nennen.

Dabei plädierte Kucher dafür, in der Diskussion bei den Fakten zu bleiben. Es sei einfach absurd, der Gesundheitsministerin, die als Ärztin, Gewerkschafterin und Politikerin für ein solidarisches Gesundheitssystem gekämpft hat und kämpft, vorzuwerfen, sie vertrete jetzt Konzerninteressen. Worauf es ankommt, so Kucher, sei die Zusammenarbeit. Sein Appell an alle Beteiligten: "Wir müssen gemeinsam für die beste Versorgung arbeiten, versuchen, dabei die Menschen mitzunehmen, und nicht Angst machen."

Im Budget des Gesundheitsministeriums ist auch für den Tierschutz vorgesorgt. SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck ging dabei näher auf das Projekt "Tierschutz macht Schule" ein. Es widmet sich dem Wissenstransfer im Bereich Tiergesundheit und Tierschutz an Kindergärten, Schulen, Universitäten, Lehrlingsausbildungsstätten – "frei von allen weltanschaulichen Einflüssen, einfach nach dem Stand der Wissenschaften", wie Keck hervorhob. Sein Resümee: "Der Bereich Tierschutz ist der Regierung wichtig und wird auch in Zukunft seinen hohen Stellenwert behalten." (Schluss) up/wf/mp

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