Wr. Gemeinderat: Misstrauensantrag abgelehnt, wichtige Subventionen im Bereich Wissenschaft und Nachwuchssport beschlossen

Wien (OTS/SPW-K) - Nachdem der Anschlag der Opposition auf die Wiener Erfolgsgeschichte, die heute in einem entbehrlichen Misstrauensantrag gegen Bürgermeister Dr. Michael Häupl gipfelte, fehlschlug, wurden durch die Wiener Stadtregierung - allen Unkenrufen zum Trotz - wichtige Subventionen im Bereich der Wissenschaft und des Nachwuchssports beschlossen, die einmal mehr den Wienerinnen und Wienern zugute kommen.

So wurde heute die Erhöhung des Rahmenbetrages für die Förderung von Aktivitäten auf dem Gebiet der Wissenschaft im Jahr 2016 auf insgesamt 1.131.400 Euro beschlossen. „Die FPÖ ist für die Wissenschaft und stimmt einmal mehr einer Förderung nicht zu. Das ist ein bisschen wenig, um mit konstruktiver Arbeit zu glänzen“, so SP-Gemeinderätin Sybille Straubinger, die, wie SP-Gemeinderat Jörg Neumayer auch, die Wichtigkeit des "Wiener Ball der Wissenschaften" hervorhob, dessen Förderung heute mit 25.000 Euro für das kommende Jahr beschlossen wurde.

Für die SPÖ Gemeinderätin ist der „Wiener Ball der Wissenschaften“ mehr als ein Ball. Zum einen soll er das Image Wiens als Stadt der Wissenschaften im Ausland stärken, zum anderen dient er als Vernetzungstreffen für Wissenschafter und Experten. Die Förderung des Balls, die heute im Zuge des Wiener Gemeinderates – ohne die Stimmen der FPÖ - beschlossen wurde, stellt einen wichtigen Faktor für Straubinger dar. Dass die FPÖ dem Bereich der Wissenschaften nicht viel abgewinnen kann, ist für die SP-Gemeinderätin wenig überraschend. „Wissenschaft ist ein Thema, das in der Bevölkerung nicht so breit verankert ist und die FPÖ nicht in die Schlagzeilen bringt. Außerdem ist Wissenschaft wohl zu faktenbasiert.“

Forschungsquote in Wien bei 3,5 Prozent=

Generell ist Wissenschaftspolitik Bundeskompetenz, sagt Straubinger. In Wien hat sich in den letzten Jahren jedoch sehr viel auf dem Gebiet getan. „Gerade in Wien haben sich erfolgreiche Schwerpunkte, insbesondere in den Bereichen IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie), Life Sciences und Mathematik herauskristallisiert. Wien besitzt eine Forschungsquote von 3,5 Prozent, ein Drittel aller Forschungsausgaben finden in Wien statt, rund 44.000 Beschäftigte sind im Bereich der Wissenschaften angesiedelt. Zudem gehört Wien zu den größten deutschsprachigen Universitätsstädten“, sagt Sybille Straubinger.

Besonders wichtig ist, weiterhin in Forschungs und Entwicklungsplätze zu investieren, um innovative Produkte und qualifizierte Arbeit anbieten zu können. In Richtung FPÖ sagt Straubinger: „Die FPÖ kritisiert den langsamen Fortschritt auf dem Gebiet der Wissenschaften. Wissenschaft ist jedoch nicht etwas, das kurzfristig wirkt. Dass Wien so gut dasteht, ist das Ergebnis einer Politik der letzten 20 Jahre.“

Wien ist größte deutschsprachige Universitätsstadt=

„Der Wiener Ball der Wissenschaften hat in den letzten Jahren viel Austausch und Vernetzung hochrangiger Spitzen der Forschung, Entwicklung und Wissenschaft gebracht“, so der SPÖ-Gemeinderat Jörg Neumayer.
Und es kommt nicht von ungefähr, dass der Ball in Wien stattfindet:
Wien ist mit rund 200.000 StudentInnen und 20 Hoch- und Fachhochschulen der größte zentraleuropäische Universitätsstandort. Über 40.000 Arbeitsplätze und somit 5 Prozent aller Arbeitsplätze in Wien sind direkt im Forschungsbereich.
„Der Forschungs- und Wissenschaftsstandort Wien ist die Grundlage für einen starken Wirtschaftsstandort und somit für weitere Arbeitsplätze“, sagt Neumayer.

„Im Gegensatz zu den Oppositionsparteien legen wir keine ‚Kopf-in-den-Sand-Mentalität’ an den Tag“, sagt Neumayer und führt aus: „Manche hier im Raum meinen, man könnte über Digitalisierung und Industrie 4.0 abstimmen. Fakt ist: Diese Dinge passieren, ob man es will oder nicht. Die Stadt hat die Zeichen der Zeit erkannt und handelt“, so Neumayer.

Wien fördert Nachwuchssport=

Auch der Wiener Nachwuchssport kann sich freuen. Die Erhöhung der Subvention für die Nachwuchssportförderung um 105.000 Euro wurde in der heutigen Gemeinderatssitzung genehmigt. Die Nachwuchssportförderung beträgt daher gesamt 768.000 Euro.

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