Blümel: Arbeit des Wiesenthal-Instituts heute wichtiger denn je

ÖVP-Antrag zu Unterstützung offener Ausstellungsfläche - Wien hat als wachsende Metropole wichtige Aufgabe der Aufklärung – Finanzielle Mittel zur Verfügung stellen

Wien (OTS) - „2008 haben sich die Republik Österreich und die Stadt Wien entschlossen das Wiesenthal-Institut für Holocaust-Studien zu finanzieren. Ende dieses Jahres wird das Institut in einem neu adaptierten Gebäude am Rabensteig 3 und mit genügend Platz seinen geeigneten Rahmen bekommen. Das Wiesenthal-Institut wird damit zu einem der wichtigsten Forschungszentren zur Geschichte aber auch der Folgen von Antisemitismus, Rassismus und Holocaust. Ich bin sehr froh, dass Bund und Land gemeinsam den Verbleib des Tätigkeitsnachlasses von Simon Wiesenthal in Österreich, und konkret hier in Wien möglich gemacht haben“, so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel im heutigen Wiener Gemeinderat.

Die Politik in diesem Land habe die Verpflichtung Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und antisemitischen Tendenzen entgegenzuwirken. Und gerade der Antisemitismus kehre durch einen radikalen Islamismus in unsere Gesellschaft zurück. „Daher ist die Arbeit des Wiesenthal-Instituts heute wichtiger denn je. Denn wir haben nicht nur die Verpflichtung der in unserem Land geborenen Jugend diese Aspekte der Geschichte zu vermitteln, sondern auch jenen, die in unser Land kommen um hier zu leben. Gerade Wien als wachsende Metropole hat hier eine wichtige Aufgabe der Aufklärung“, so Blümel weiter.

Die Israelitische Kultusgemeinde Wien hat vor, einen Ausstellungsbereich, der sich im Erdgeschoß des Institutsgebäudes des Wiesenthal-Instituts befindet, zu öffnen, um die Bestände des Instituts künstlerisch aufarbeiten zu lassen und der Öffentlichkeit darzubieten. „Dies bietet eine hervorragende Gelegenheit die wesentliche Funktion der Vermittlung gleichzeitig mit der Eröffnung des Gebäudes zu verankern“, so Blümel weiter und abschließend: „Aus diesem Grund bringen wir heute einen Antrag ein, in dem wir unsere Unterstützung dieses Ansuchens der IKG Wien bekräftigen. Wir ersuchen die Mitglieder des Gemeinderatsausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport und selbstverständlich auch Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny, den Antrag entsprechend positiv zu bewerten und die notwendigen finanziellen Mittel für dieses Vorhaben zur Verfügung zu stellen.“

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