Blecha: Pensionisten-Hunderter kein „Zuckerl“, sondern wichtig zur Teuerungsabgeltung

Kommt noch heuer, kommt netto, kommt sozial gerecht

Wien (OTS) - Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha nahm heute im Rahmen der Bundesvorstands-Sitzung des Pensionsionistenverbandes (PVÖ) in Wien zur gestrigen Einigung einer zusätzlichen Zahlung in Höhe von 100 Euro an die Pensionisten Stellung:

„Die 0,8 Prozent Anpassung ab 2017 waren vom Pensionistenverband immer als unzureichend angesehen. Noch im August habe ich ein Zusatzplus in Form eines Netto-Hunderters gefordert, dem die Regierung nun zugestimmt hat. Die Vorteile des Pensionisten-Hunderters sind die rasche Anweisung noch im Dezember und dass er netto ausbezahlt wird“, erklärte Blecha der betonte, dass der Pensionisten-Hunderter kein „Zuckerl“ ist, sondern wichtig im Kampf gegen die für Pensionisten stärker spürbaren Teuerung.

Blecha nahm auch zur sozialen Dimension des Pensionisten-Hunderters Stellung: „Wir müssen wissen, dass der überwiegende Teil der Pensionisten Pensionen mit 600, 700, 1.000, 1.200 Euro haben. All jene, die gegen den Hunderter wettern sollten wissen, dass das für diese Gruppe von über eine Million Menschen viel Geld ist! Der Pensionistenverband hat auch deshalb den Hunderter präferiert, weil die Variante mit einem höheren Plus von 0,8 auf 1,0 Prozent es bei einer 1.250-Pension 3 Jahre dauern würde, bis man den Hunderter herinnen hätte“, erläuterte der PVÖ-Präsident. Und der Hunderter ist auch deshalb sozial gerechter, weil höhere Pensionen bei einer höheren prozentuellen Anpassung auch mehr bekommen hätten als kleinere Pensionen. Der Pensionisten-Hunderter hingegen kommt JETZT, kommt netto und hilft daher die JETZT hohe Teuerung bei Milchprodukten und den Mieten abzufedern.

Für Blecha ist klar, dass der Pensionisten-Hunderter jetzt auch für Beamte im Ruhestand „auf Schiene gebracht werden muss“.

„Der Einsatz des Pensionistenverbandes für die älteren Menschen in unserem Land ist mit dem Erreichen des Pensionisten-Hunderters nicht zu Ende. Auf unserer Forderungsliste stehen noch zahlreiche Punkte:
Pensionsanpassung auch im ersten Pensionsjahr, Negativsteuer auch für Ausgleichszulagenbezieher, laufende Steuervergütung des Pflegeaufwandes, Preis-Stopps bei Mieten und Energie, Kampf gegen die Teuerung, Rechtsanspruch auf Rehabilitation auch für Pensionisten, Job-Offensive für Ältere“, so Blecha abschließend.

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