FPÖ-Mölzer/Riemer fordern mindestens eine Million Euro Förderung für Altösterreicher in Slowenien!

"Österreich muss sich aktiv für die deutsche Minderheit in den Nachfolgestaaten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie einsetzen"

Wien (OTS) - „Die deutschsprachige Minderheit in Slowenien erfährt, was ihre offizielle Anerkennung durch die Republik Slowenien betrifft, mangelnde politische Unterstützung seitens der österreichischen Bundesregierung, dazu gibt es auch kaum finanzielle Hilfestellung“, ärgerte sich der freiheitliche Abgeordnete Wendelin Mölzer in seiner gestrigen Rede im Nationalrat. In dieser brachte er daher gemeinsam mit FPÖ-Nationalratsabgeordnetem Josef Riemer einen Entschließungsantrag ein, in dem sie die Bundesregierung dazu auffordern, sich für die deutschen Minderheiten in den Nachfolgestaaten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie aktiv einzusetzen und diese mindestens in der Höhe von einer Million Euro jährlich finanziell zu fördern. Riemer wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die slowenische Minderheit in Kärnten und der Steiermark eine Sonderstellung genieße, „was der österreichischen Bundesregierung ein Vorbild dafür sein soll, sich dafür einzusetzen, dass die deutsche Minderheit in Slowenien zumindest dieselben Vorteile haben soll.“

Der freiheitliche Einsatz für die deutschsprachige Minderheit in Slowenien ist nicht neu und wird, so Riemer und Mölzer, auch weiter hartnäckig betrieben werden. Derzeit spiele die Regierung anscheinend auf Zeit und rede sich auf mangelnde finanzielle Mittel aus, was lächerlich erscheine, wenn man bedenke, dass in diverse Missionen der Vereinten Nationen regelmäßig hohe Summen investiert würden. „Die derzeit veranschlagte finanzielle Unterstützung von 20.000 Euro, die der deutschen Minderheit in Slowenien nach Maßgabe entsprechender Antragsstellung im Jahr 2017 zukommen soll, ist im Vergleich zur großzügigen Unterstützung anderer Projekte schlichtweg inakzeptabel“, sind sich Mölzer und Riemer einig, die vehement eine Erhöhung der Fördermittel auf mindestens eine Million Euro einfordern.

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