BZÖ-Trodt-Limpl: Grüner Landesrat Holub nahm wichtigen Glyphosat-Hinweis offenbar auf die leichte Schulter!

Umweltlandesrat schenkt nur Mobilitätsmasterplan Augenmerk

Klagenfurt (OTS) - Umweltlandesrat Holub hat sein Referat nicht im Griff. Nach jüngstem Bekanntwerden von erschreckend hohen Werten des umstrittenen Pflanzengifts in einem Waldstück bei Linsenberg wurde heute publik, dass trotz in Kenntnissetzen seiner Büromitarbeiter eines ähnlich gelagertem Verdachtsfalls diesem augenscheinlich keine Bedeutung beigemessen wurde. Kärntens BZÖ-Landesobfrau LAbg. Mag. Johanna Trodt-Limpl: „Seit August weiß man im Büro Holub von dem Sachverhalt, hat diesen auch an die zuständige Abteilung weiter geleitet, sich danach aber nicht mehr gekümmert. Es wäre im Aufgabenbereich Holubs gelegen, hier nicht mit Gleichgültigkeit zu agieren, sondern hartnäckig weiter zu bohren.“

„Holub steckt alle Kraft und Energie in eine möglichst rasche Realisierung seines utopischen Mobilitätsmasterplans. Deswegen gehen schwerwiegende Anhaltspunkte zu möglichem Naturfrevel einfach unter. Seine Augen und Ohren sollten den Fokus wieder auf den Schutz der Umwelt lenken, anstatt sich mit einem unausgelasteten Laibach-Bus zu verrennen“, betont Trodt-Limpl.

„Sowohl Holub als auch die Verantwortlichen der Umweltabteilung des Landes müssen umgehend Stellung nehmen. Schließlich dreht es sich in beiden Fällen um ein und denselben Eigentümer. Sollten sich daher die Verdachtsmomente erhärten, darf man gespannt sein, wer sich den schwarzen Peter umhängen lassen wird“, so Trodt-Limpl. Holub müsse in jedem Fall aktiv werden, denn das vom HCB-Skandal gebeutelte Görtschitztal kann sich gerade jetzt keine neuen Schlampereien in Umweltbelangen leisten.

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