Apollonia Zahngesundheit – Damit über 120.000 Kinder auch morgen noch genussvoll und kraftvoll zubeißen können

LR Androsch/GKK-Pazourek/ZAVOMED-Wagner: „Projekt Apollonia trägt zur Bewusstseinsbildung in jungen Jahren bei und liefert hervorragende Ergebnisse in der frühkindlichen Zahnvorsorge.“

St. Pölten (OTS) - Bereits seit dem Jahr 1989 läuft, unter dem Motto „… und Karies hat keine Chance“, dieses Vorsorgeprojekt in Niederösterreichs Kindergärten. Im Jahr 2001 wurde gemeinsam mit dem Land NÖ, der NÖGKK und AKS-ZAVOMED das flächendeckende Prophylaxemodell „Apollonia 2020“ ins Leben gerufen. Auf spielerischem Weg solle dabei allen Kindergarten- und Schulkindern von zweieinhalb bis zehn Jahren die Angst vor einem Zahnarztbesuch genommen und die Wichtigkeit der richtigen Zahnpflege vermittelt werden. Im Jahr 2008 wurde das Angebot auf gut frequentierte Mutter-Eltern-Beratungsstellen ausgeweitet.

„Die Beratung von Anfang an ist ein wichtiger Baustein für die Zahngesundheit der Kinder. Das zeigen die angestellten Vergleiche jener Kinder, die schon in Mutter-Eltern-Beratungsstellen von Apollonia betreut wurden und jener, die erstmals im Kindergarten von diesem Projekt erreicht wurden. Da die Mutter-Eltern-Beratungsstellen in ganz NÖ flächendeckend aufgestellt sind können auch sehr viele Kinder von Geburt an bereits erreicht werden. Die Rückmeldungen der Eltern zeigen ein überaus positives Bild zu diesen Zentren, die einen ersten wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Kinder leisten“, so Landesrat Ing. Maurice Androsch.

Von 212 Mutter-Eltern-Beratungsstellen über 1.099 Kindergärten bis hin zu 665 Schulen reicht das intensive Beratungsangebot des Projektes Apollonia. Dazu kommen zahlreiche Einsätze bei Eltern-Abenden, um auch in diesem Bereich präventiv zu wirken. Mag. Jan Pazourek, Generaldirektor der NÖGKK: „20 Tonnen Nahrung zerkleinern unsere Zähne in 50 Lebensjahren. Die Basis dafür liegt in gesunden Kinderzähnen. Deshalb hat die NÖGKK ein vielfältiges Angebot für Zahngesundheit der Kinder mit dem Ziel, die Karieserkrankungen zu senken und bei den Kindern auf spielerische Art ein Bewusstsein zu schaffen, die Zähne richtig zu putzen und auch auf gesunde Ernährung zu achten.“

Der NÖGKK ist es ein besonderes Anliegen, dass der soziale Status der Eltern nicht am Gebiss der Kinder ablesbar ist. Dies gelte sowohl für Kariesprophylaxe, wie auch Zahnbehandlungen. Es gebe einen klaren Zusammenhang zwischen Zahngesundheit der 6-Jährigen und ihrem sozialen Status. „Je höher der Anteil der bildungsfernen Schichten, desto schlechter die Kinderzähne! Gerade hier sind wir als soziale und solidarische Krankenversicherung gefragt: Mit einer Vorsorgeaktion wie Apollonia, die alle Kinder gleichermaßen und in hoher Intensität erreicht sowie mit der „Gratiszahnspange“ bei schweren Fehlstellungen tun wir etwas gegen das soziale Ungleichgewicht im Bereich der Kinderzähne“, so Pazourek weiter.

„Der Anteil der kariesfreien Kinder ist um mehr als 10 % auf 54,2 % aller 6-jährigen Kinder gestiegen“, beschreibt Dr. Engelbert Wagner, Ofrau-Stellvertreter des Arbeitskreises für zahnärztliche Vorsorgemedizin (ZAVOMED), das Erfolgsprojekt Apollonia, das sich als ambitioniertes Ziel gesetzt hat bis 2020 80 % der 6-jährigen Kinder kariesfrei zu halten. „Um dieses Ziel, die Zahngesundheit unserer Kinder nachhaltig zu verbessern, zu erreichen arbeiten speziell ausgebildete ZahngesundheitserzieherInnen, Zahnärzte/Innen, KindergartenpädagogInnen und Eltern eng zusammen. Es geht nicht nur um den Zustand der Zähne unserer Kinder, sondern um die Allgemeingesundheit im Erwachsenenalter. Neueste Forschungen belegen immer mehr, dass Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparates das Risiko zum Beispiel von Herzinfarkt, Schlaganfall, Gefäßverkalkung,
Zuckerkrankheit, Frühgeburt usw. signifikant erhöhen“, so Wagner weiter.

Seit 2001 haben mehr als 1,4 Millionen Kinder am Projekt teilgenommen. Der Zustand der Zähne der niederösterreichischen Kinder ist dabei, seit dem Start des Apollonia-Projektes stetig und markant besser geworden.

„Insgesamt konnten alleine im Schuljahr 2015/2016 121.024 Kinder in Mutter-Eltern-Beratungsstellen, Kindergärten und Schulen mit diesem Erfolgsprojekt erreicht werden. Ich möchte mich bei den PartnerInnen dieses Erfolgsprojektes herzlich bedanken, da wir damit Einiges an Bewusstseinsbildung für die eigene Gesundheit erreichen und dazu beitragen, dass unsere Kinder auch morgen noch genussvoll und kraftvoll zubeißen können.“, so ein, auf die positiven Auswirkungen des Projektes, sichtlich stolzer Landesrat Ing. Maurice Androsch abschließend.

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