Kaske zum Ausbau der Ganztagsschulen: „Schritt zu mehr Chancengerechtigkeit“

Jetzt bei Ganztagsschulen konsequent an Erreichbarkeit, Leistbarkeit, Qualität, Lernen in der Schule und Aufbau von Ferienangeboten arbeiten

Wien (OTS) - "Das ist ein Schritt zu mehr Chancengerechtigkeit, wie wir das wollten“, kommentiert AK Präsident Rudi Kaske den heutigen Ministerratsbeschluss zum Ausbau der Ganztagsschulen. Wichtig sei, dass jetzt vor allem verschränkte Ganztagsschulen eingerichtet werden, in denen Unterricht, Üben, Freizeit und Sport über den Tag verteilt sind: „Das bringt die besten Lernergebnisse und entlastet die Eltern“, so Kaske. „Wenn die Hausübungen schon in der Schule gemacht sind, wenn die Schultasche unter der Woche in der Schule bleibt, dann ist Freizeit für die Familien wirklich Freizeit.“

In vielen europäischen Ländern sei die Halbtagsschule ein Auslaufmodell oder überhaupt unbekannt, erinnert Kaske: „Dass jetzt auch bei uns mehr und mehr ganztägige Schulen eingerichtet werden, ist ein Schritt in die richtige Richtung.“ Positiv sei vor allem, dass sich die Bundesregierung auf die verschränkte Ganztagsschule konzentriert.

„Die Zielsetzungen des Ministerratsbeschlusses müssen jetzt konsequent verfolgt werden“, sagt Kaske. Er hebt folgende Punkte hervor: Für alle Kinder muss es im Umkreis von 20 Kilometern eine verschränkte Ganztagsschule geben. Die Mittel für den Ausbau der Ganztagsangebote müssen zu niedrigeren Betreungsbeiträgen führen. Die Betreuung der Kinder muss gute Qualität haben, auch Ferienbetreuung entsprechend angeboten werden.

„Besonders wichtig ist mir, dass die Schultasche unter der Woche in der Schule bleibt“, sagt Kaske. „Lernen muss dort stattfinden, wo es hingehört – in der Schule, nicht am Nachmittag im Wohnzimmer daheim.“

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