ORF III am Dienstag: Budgetdebatte im Nationalrat, „erLesen“ u. a. mit Orter und Strigl, Sichrovsky in „Kultur Heute“

Außerdem: Verführung und Sexualität in „Mythos Geschichte“ u. a. mit Doku-Premiere „Wien – Stadt der Liebe“, „In den Süden“ im „euro.film“

Wien (OTS) - Am Dienstag, dem 22. November 2016, startet der Tag in ORF III Kultur und Information mit der Budgetdebatte im Nationalrat, im Hauptabend stehen eine neue Ausgabe des Literaturmagazins „erLesen“ und drei „Mythos Geschichte“-Dokumentationen zum Thema Verführung und Sexualität auf dem Spielplan.

Im Rahmen der dreitägigen Budgetgespräche sollen Österreichs Finanzen für 2017 vom Nationalrat abgesegnet werden. Auf der Tagesordnung der ersten Plenarsitzung des Nationalrats: das Budgetbegleitgesetz, das Bundesfinanzgesetz und die Bewilligung des Bundesvoranschlags. Außerdem wird das Budget für die Bereiche Oberste Organe, Bundeskanzleramt, Kunst und Kultur, Justiz, Äußeres und Inneres diskutiert. ORF III überträgt die Nationalratssitzungen an allen drei Plenartagen ab 9.00 Uhr live und in voller Länge, kommentiert von Andreas Heyer, Christine Mayer-Bohusch, Reiner Reitsamer und Martin Wendel. Für ORF 2 sind Patricia Pawlicki und Fritz Jungmayr von 9.05 bis 13.00 Uhr dabei.

Im Vorabend begrüßt Peter Fässlacher den Kulturjournalisten und ORF-III-Moderator Heinz Sichrovsky, der kürzlich sein neues Buch „Als ich König war und Maurer – Freimaurerdichtung aus vier Jahrhunderten“ herausbrachte, zu „Kultur Heute“ (19.50 Uhr). Anschließend ist der Buchautor selbst Gastgeber in einer neuen Ausgabe des Literaturmagazins „erLesen“ (20.15 Uhr), in der er vier interessante Persönlichkeiten empfängt: Der ehemalige ORF-Reporter Friedrich Orter, der jahrelang aus den Kriegsgebieten der Welt berichtete, warnt in seinem neuen Buch „Aufwachen“ davor, dass die Hoffnung auf ein Zeitalter der Toleranz vielleicht schon verloren ist. Philosoph Konrad Paul Liessmann begibt sich in seinem neuen Werk „Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist, Adam?“ in einen literarisch-philosophischen Dialog über die Grundfragen unseres Lebens. Das neue Buch „Berühmt sein ist nichts“ von Literaturkritikerin Daniela Strigl beschäftigt sich tiefgründig mit Marie von Ebner-Eschenbach – der wichtigsten österreichischen Literatin des 19. Jahrhunderts. Und Literaturwissenschafter Herbert Zeman stellt sein umfassendes „Bio-Bibliografisches Lexikon der Literatur Österreichs“ vor.

Anschließend begibt sich Filmemacher Stefan Wolner in der „Mythos Geschichte“-Neuproduktion „Wien – Stadt der Liebe“ (21.05 Uhr) auf Spurensuche in das erotische Wien im 19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit zählte Wien zu den modernsten und größten Städten der Welt. Entsprechend fortschrittlich ging es hier auch in Liebesdingen zu – der Spittelberg war verschrien für die dortige Prostitution, an den Basteitoren boten käufliche Frauen ihre Dienste an und der Wiener Kongress war überhaupt das Beste, was dem Wiener Liebesgeschäft passieren konnte.

Keiner war so bekannt für seine Verführungskünste und Frauengeschichten wie Giacomo Casanova. Die Dokumentation „Casanova – Die Kunst der Verführung“ (21.55 Uhr) geht den zahlreichen Liebschaften des Libertins des 18. Jahrhunderts nach, zeigt aber auch auf, dass der Venezianer keineswegs ein Don Juan und eiskalter Frauenheld war, sondern vielmehr ein origineller Denker, sexueller Revolutionär und einfühlsamer Freund.

Die Dokumentation „Kleopatra – Macht und Eros“ (22.45 Uhr) von Christian Twente und Michael Löseke erzählt danach die packende Geschichte einer der mächtigsten Herrscherinnen der Geschichte. Sie gilt als größte Verführerin der Antike und war die letzte Pharaonin Ägyptens: die mythenumwobene Kleopatra. Sie setzte ihren scharfen Geist und ihre Willensstärke ein, um die mächtigsten römischen Männer ihrer Zeit für sich zu gewinnen.

Zum Abschluss des Programmabends erzählt Laurent Cantets Spielfilm „In den Süden“ (23.35 Uhr) von drei nordamerikanischen Touristinnen, Ellen (Charlotte Rampling), Brenda (Karen Young) und Sue (Louise Portal), die sich im Haiti der 70er Jahre ihre sexuellen Sehnsüchte erfüllen wollen. Doch politische Unruhen und Eifersucht reißen die drei Frauen unsanft aus ihren Träumen.

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