Glyphosat – BZÖ-Trodt-Limpl: „Rupprechter soll Zulassungsstopp verlangen“

Erschreckend hohe Werte des umstrittenen Pflanzengifts bei Pilzen und Beeren in Kärnten festgestellt

Klagenfurt (OTS) - In Anlehnung an einen durch die Umweltschutzorganisation Greenpeace durchgeführten Glyphosat-Test mit beängstigendem Ergebnis verlangt heute BZÖ-Bundesobfrau LAbg. Mag. Johanna Trodt-Limpl von Umweltminister Rupprechter sich für einen sofortigen Stopp der Zulassung des Herbizids Glyphosat einzusetzen. „Obwohl die Weltgesundheitsorganisation schon vor Jahren den Wirkstoff für Menschen als wahrscheinlich krebserregend eingestuft hat, ist Rupprechter weiter untätig. Und genau durch diese Untätigkeit ist er damit noch immer Helfershelfer der Gift-Lobby. Wer unsere Umwelt vergiftet, vergiftet unsere Zukunft. Es ist höchste Zeit, dass sich Rupprechter endlich von seiner Verbandelung mit den Verursachern einer profitmaximierten chemischen Welt trennt, um wieder hoffnungsvoll in eine gute Zukunft blicken zu können.“

Zudem appelliert sie an die Vernunft und das Gewissen der Spritzmittel-Anwender selbst. „Im Sinne der eigenen Gesundheit und aller anderen muss ein Verzicht auf diesen Stoff möglich sein und eine gesamteuropäische Umkehr zur biologischen Landwirtschaft vorangetrieben werden. Das sind wir unseren Kindern schuldig.“

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