FPÖ-Kickl zu "Fotodebatte": Kein Teil der Hofer-Kampagne – Lockl verdreht Kontext bewusst

VdB-Manager selbst in Facebook-Nähe zu Hitlerfotomontage gegen Hofer

Wien (OTS) - "VdB-Manager Lockl schreckt offenbar nicht davor zurück, Tatsachen wider besseres Wissen ins Gegenteil zu verdrehen, um Norbert Hofer Schaden zuzufügen. So gesehen passt sein Verhalten exakt in die von Van der Bellen in seinem jüngsten Buch selbst vorgegebene Strategie des bewussten Verbreitens von Unwahrheiten, wenn es der Sache nützt", kommentierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die laufende „Fotodebatte“.

Erstens sei das thematisierte Posting kein Teil der FPÖ-Kampagne, wie fälschlich behauptet werde, sondern ein Einzelposting eines Funktionärs. "Ich brauche sowas nicht in unserer Kampagne" so Kickl. Zweitens stehe es aber auch inhaltlich in einem völlig anderen Kontext. Die Person, die es gepostet habe, stelle nur die Frage in den Raum, was Linke reflexartig getan hätten, hätten die Freiheitlichen Norbert Hofer auf diese Art am Plakat in Szene gesetzt. "Für diese Vorgangsweise der Grünen gibt es anschauliche Beispiele. So hat eine Bezirksrätin der Grünen aus Wien, die auch Mitglied des Komitees für Van der Bellen ist, ein Foto von HC Strache mit einem Hund sofort auf Facebook mit einem entsprechenden Foto von Hitler mit Hund in Verbindung gebracht" führte Kickl aus.

Lockls Empörung sei aber nicht nur deshalb gekünstelt und inszeniert. Er selbst habe gestern durch Intervention in Medien offenbar dafür gesorgt, dass dieser Spiegel, der den Linken in Form eines Postings vorgehalten wurde, zum Skandal aufgebauscht werde ohne daran zu denken, dass durch diese falsche Darstellung auch Schaden für Österreich entstehen könne.

So wie seine Darstellung inhaltlich falsch sei, sei Lockls angebliche Empörung unglaubwürdig. „Denn Ende September veröffentlichte eine Facebookgruppe namens ‚Ich wähle Alexander Van der Bellen‘ ein Hofer-Nazi-Posting, in dem das Gesicht des freiheitlichen Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer in ein Foto Hitlers in NS-Uniform montiert wurde. Brisanterweise ist Van der Bellens Wahlkampfleiter Lothar Lockl Mitglied genau dieser Facebookgruppe. Das ist ein wirklicher NS-Vergleich und als solcher skandalös. Ich kenne keine Distanzierung von Herrn Lockl dazu“, schloss Kickl.

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