Morgenjournal 18.11.2016 - Mit „haltet den Dieb“ greift HR. Dr. Bachinger in unerhörter Weise die Ärzteschaft an.

Wien (OTS) - Es handelt sich um ein Sprichwort zur Beschreibung des Handlungsmusters ertappter Diebe, die mit großem Geschrei andere beschuldigen, um von sich selbst abzulenken.

Entweder der Herr Hofrat weiß nicht Bescheid, oder er handelt selbst nach dem eingangs beschriebenen Prinzip. Für die von HR Bachinger so hoch gelobten Primärversorgungszentren finden sich nämlich wegen mangelnder Attraktivität kaum Ärzte. Es hat Monate gedauert bis sich überhaupt jemand für das einzige Vorzeigeprojekt im 22. Bezirk interessiert hat. Kein Wunder, sind die Vorgaben doch ausgesprochen unattraktiv: lange Öffnungszeiten, eingeschränkte Entscheidungsfähigkeit bei vollem finanziellem Engagement, umfangreichste bürokratische und medizinische Auflagen, eingeschränkte und teure Urlaubs- und Vertretungsregelung, nicht gesicherte Behandlerkontinuität für die Patienten, Personalkosten, welche die versprochenen Subventionen überschreiten und zum Drüberstreuen zeitliche Limitierung der Subventionen, sodass nicht sicher ist, ob man nach 5 Jahren nicht auf den finanziellen Belastungen dieses Modells sitzen bleibt.
Fazit: Finanziell und arbeitstechnisch unattraktiv!

So sieht es aus – und es erhebt sich die Frage, wer jetzt der Dieb ist, der von sich ablenken will.

Auch mir fällt da ein Sprichwort ein: Wasser predigen und selbst hoch dotierten Wein trinken!

Die Primärversorgungs-Zentren sind ein Schritt in Richtung Verstaatlichung des Gesundheitssystems mit den bekannten Auswüchsen der Mangelversorgung kollektivistischer Systeme!

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