Renner: Mehr Geld für den Konsumentenschutz

Finanzierung des VKI ist gesichert - Konsumentenschutz wird immer wichtiger

St. Pölten (OTS) - Die Finanzierung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) ist gesichert, trotz des Ausstiegs des ÖGB gibt es im Jahr 2017 mehr Geld. Niederösterreichs Konsumentenschutzreferentin LHStv. Mag. Karin Renner begrüßt die Einigung auf Bundesebene. „Es geht um ein Plus von 1,4 Millionen Euro, Bußgelder aus Verfahren vor der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) sollen zweckgewidmet an den VKI gehen. Das Geld fließt im Wesentlichen in die Förderung des VKI, des Vereins Schlichtung für Verbrauchergeschäfte, des Verbraucherrats des Austrian Standards Institutes, des Internetombudsmanns, der Schuldnerhilfe Oberösterreich sowie des Dachverbands der Schuldnerberatungen“, sieht Renner eine wichtige Aufstockung der Finanzmittel für den Konsumentenschutz in Österreich.

„Der Konsumentenschutz ist ein Thema, das auch in den nächsten Jahren nicht an Brisanz verlieren wird, ganz im Gegenteil, man denke nur beispielsweise an die Themen Internet, Onlineeinkauf, Mieten, Finanzprodukte und Gewährleistungsansprüche“, so Renner weiter. So steigt die Internetkriminalität auch in Österreich stark an. Mehr als zwei Drittel der Haushalte haben Zugang zum Internet, rund 50 Prozent der Privatpersonen und rund 85 Prozent der Unternehmen nutzen das World Wide Web für Geschäfte. Diese dynamische Entwicklung machen sich immer mehr Verbrecher zu Nutze, es wird versucht, illegal Kreditkarten- oder Kontodaten sowie Passwörter zu erlangen. Fast alle bekannten Betrugsdelikte werden mittlerweile auch auf elektronischem Weg durchgeführt, jährlich nehmen Betrügereien im Netz zu. Online-Betrug zählt mittlerweile auch zu den häufigsten Betrugsarten mit Kreditkarten, selbst hochgesicherte EDV-Systeme von Banken bleiben von Hackern nicht mehr verschont, wie jüngste Beispiele zeigen. „Was am meisten hilft ist ein gesundes Misstrauen. Zuerst nachdenken, ev. nachsehen auf https://www.watchlist-internet.at/ -die ‚Watchlist Internet‘, erst dann klicken - das kann tausende Euro Schaden ersparen", so LHStv. Renner abschließend.
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