„Sport am Sonntag“ mit Doku „China erobert die Fußballwelt“

Am 20. November ab 18.30 Uhr in ORF eins

Wien (OTS) - Boris Kastner-Jirka präsentiert „Sport am Sonntag“ am 20. November 2016 um 18.30 Uhr in ORF eins zunächst mit „Alles Fußball“ und den Highlights und allen Toren der 15. Runde. Danach steht um 19.15 Uhr die Sport-Doku „Die Milliarden-Mission: China erobert die Fußballwelt“ von Toni Oberndorfer über ein Land, das den Fußball entdeckt, auf dem Programm

China ist ein Fußball-Entwicklungsland – und will Weltmeister werden. Das ist der große Traum von Staatspräsident und Fußballfan Xi Jinping. Der Klubfußball ist finanziell bereits an der Spitze angekommen und sticht sogar die englische Premier League auf dem Transfermarkt aus. Jetzt soll das Nationalteam mit dem neuen Trainer Marcello Lippi für Furore sorgen. An mehr als 20.000 Schulen wird der Fußball zum Schwerpunkt. Das Prestigeobjekt steht im Süden Chinas in Qingyuan: die mit Abstand größte Fußballschule der Welt. Zu Wort kommen in der Doku prominente Fußballer, die das Fußball-Abenteuer China gewagt haben, aber auch hochrangige chinesische Sport-Funktionäre.

Alan, 14 Tore in der Saison 2016 für Meister Guangzhou Evergrande:
„Das Niveau der Liga ist überraschend hoch. Das hat mich selbst positiv überrascht. Speziell in meiner Mannschaft. Da spielen viele chinesische Nationalspieler. Die Liga ist gut und sie wächst. Es kommen viele namhafte Spieler aus dem Ausland hierher. China hat enormes Potenzial.“

Roland Kirchler, 2002 Legionär bei Beijing Goan:
„Von Taktik angefangen über das Trainingszentrum – es war alles richtig steinzeitmäßig. Der Klub hat meinen Reisepass gehabt und hat mir plötzlich nahegelegt, ich soll unterschreiben sonst … Ich hab mich schon in einer dunklen Gasse verschwinden gesehen in China. Das war nicht lustig, waren kriminelle Züge, auch die Drohung: Wenn ich nicht unterschreib, krieg ich meinen Reisepass nicht mehr.“

Rubin Okotie, seit Sommer 2016 bei Beijing Enterprises:
„China ist ein Riesenland und hat ein Riesenpotenzial. Aber es gibt enormen Aufholbedarf. Man merkt, wieviel sie in die Nachwuchsarbeit und Akademien investieren. Die Arbeit kann Früchte tragen. Natürlich war mir klar, wenn ich nach China gehe, dass ich nicht so im Fokus bin. Aber es kann schnell gehen im Fußball. Natürlich ist das Nationalteam im Hinterkopf.“

Jiangnan Liu, Direktor der Fußball-Akademie Evergrande in Qingyuan:
„Unser Präsident Xi Jinping hat einen Traum: Dass China einmal der Gastgeber einer WM sein soll, sich wieder für eine WM qualifizieren soll und wohl das am schwierigsten zu erreichende Ziel: einmal Fußball-Weltmeister zu werden!“

Xianchuang Yan, Ex-Nationalspieler:
„Der Herr Präsident und das Land China müssen einen Traum haben. Das ist gut so. Es ist jetzt eine gute Zeit für den Fußball.“

„Sport am Sonntag“ ist auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Live-Stream und sieben Tage nach der Ausstrahlung als Video-on-Demand abrufbar.

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