FPÖ: Karlsböck: Unterstützer des RAF-Terrors auf Hochschulboden?

„ÖH missbraucht einmal mehr ihr hochschulpolitisches Mandat“

Wien (OTS) - „Die Organisation eines Kongresses unter Beteiligung von seinerzeitigen Unterstützern der RAF auf dem Boden der Wiener Universität wäre ein Skandal ersten Ranges“, betont der Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses im Nationalrat und freiheitliche Wissenschaftssprecher, NAbg. Dr. Andreas F. Karlsböck, und kündigt parlamentarische Initiativen an.

„Man ist von der ÖH, die immer mehr ins linksextreme Milieu abgleitet, bereits einiges gewohnt, wenn es aber stimmt, dass unter dem harmlosen Namen ‚In times like this’ ein Kongress veranstaltet werden soll, bei die Crème de la Crème linksextremer Organisationen zu Vorträgen und Diskussionen an die Universität Wien eingeladen wird, schlägt dies dem Fass den Boden aus“, so Karlsböck. Dass bei diesem skandalösen Event auch Unterstützer der RAF, einer Terrororganisation, die Tod und zigfaches Leid über unschuldige Menschen gebracht habe, aktiv auftreten sollen, komme einer Verhöhnung der Opfer gleich.

Befremdlich sei auch, dass der ÖH, die sich stets „weltoffen und tolerant“ gebe und lautstark gegen jede Form von „Ausgrenzung“ auftrete, „Personen, die den grundsätzlichen Zielen und Ideen des Kongresses zuwider arbeiten“, unerwünscht seien. „Eine merkwürdige Auslegung von Toleranz und Weltoffenheit. Zumal für eine Studierendenvertretung, die aus Zwangsmitgliedsbeiträgen finanziert wird und die Interessen und Anliegen aller Studierenden abdecken sollte“, sagt der Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses.

Es gehe hier nicht nur um das Ansehen der ältesten Universität Österreichs, die weltberühmte Wissenschafter und Nobelpreisträger hergebracht habe, sondern auch um die Frage, ob das Wissenschaftsministerium als Aufsichtsbehörde bereit ist, die Finanzierung von linksextremer Agitation aus öffentlichen Geldern zu dulden, sagt Karlsböck und kündigt eine parlamentarische Anfrage an. Schließlich gehe es nicht nur um die zweckwidrige Verwendung von ÖH-Zwangsbeiträgen, sondern auch um die mögliche missbräuchliche Verwendung von Mitteln aus dem Wissenschaftsbudget, so Karlsböck.

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